Himmelpfort (dpa). Für den Weihnachtsmann in der Postfiliale Himmelpfort war am Heiligabend gegen Mittag endlich Schluss mit der Arbeit. Um 11 Uhr wurden die Räume abgeschlossen. Bis dahin hat der Weihnachtsmann in dem kleinen Ort nördlich von Berlin 283 000 Briefe beantwortet, sagte ein Postsprecher. Es seien rund 3000 Wünsche mehr eingegangen als im vergangenen Jahr. Die Schreiben der Weihnachtspost-Filiale im Landkreis Oberhavel wurden in 17 Sprachen verschickt. Neu waren in diesem Jahr Antworten in Griechisch.

Viele Kinder schickten aus fernen Ländern ihre Wünsche an den Weihnachtsmann in Himmelpfort. Insgesamt 14 000 Wunschzettel sind aus aller Welt eingetroffen. Sogar eine Schulklasse aus dem afrikanischen Namibia hat geschrieben. Dies erkläre sich dadurch, dass dort eine deutsche Lehrerin arbeite. Die vielen Kinderwünsche aus dem Ausland kämen sicherlich auch, weil Medien rund um den Globus zunehmend über die Postfiliale berichteten, meinte Postsprecher Rolf Schulz.

Die ersten Briefe kommen im Sommer in Himmelpfort an. Kinder überlegten schon in den Sommerferien, welche Präsente sie gern unter dem Tannenbaum hätten. Als Adresse reicht: "An den Weihnachtsmann". Offiziell heißt es aber: Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort. Briefe mit Wunschzetteln werden aber auch direkt abgegeben.