Theißen (dapd). Bei Eis und Schnee in den Tagebauen beliefert die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (Mibrag) nach eigenen Angaben ihre Kunden stabil mit Kohle. "Das hohe Versorgungsniveau haben wir auch unter extremen Witterungsbedingungen gehalten", stellte der Technische Mibrag-Geschäftsführer Horst Schmidt gestern fest.

An den Weihnachtstagen habe das mitteldeutsche Bergbauunternehmen täglich etwa 55 000 Tonnen Braunkohle an die Kraftwerke Schkopau (Saalekreis) und ins sächsische Lippendorf geliefert. An den sogenannten Kohlemisch- und Stapelplätzen in den Tagebauen Profen und Vereinigtes Schleenhain (Sachsen) lagerten jeweils bis zu 400 000 Tonnen Braunkohle. Mit dieser Menge reichten die Abnehmer etwa zehn Tage, hieß es.

Die Mibrag ist nach eigenen Angaben mit 2000 Mitarbeitern, davon mehr als 160 Lehrlingen, der größte Arbeitgeber und Ausbilder im Länderdreieck Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.

In den beiden Tagebauen Profen und Vereinigtes Schleenhain werden jährlich fast 20 Millionen Tonnen Rohbraunkohle gefördert.