Düsseldorf (dpa) l Der größte deutsche Energiekonzern E.ON treibt den Umbau des Unternehmens voran und kehrt milliardenschwere Belastungen aus der Bilanz 2011. 3 Milliarden Euro müssen abgeschrieben werden.

Bei den geplanten Verkäufen ist jetzt erneut das Gasnetz von E.ON in den Fokus geraten. Das Netzgeschäft und der Betrieb des 12000 Kilometer langen Netzes wurde von E.ON Ruhrgas getrennt und in die Open Grid Europe (OGE) ausgegliedert. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll der Versicherungskonzern Allianz über seine Tochterfirma Allianz Capital Partners mit dem Management in Verhandlungen zur Übernahme des Gasnetzes stehen.

Bis Ende 2013 will Vorstandschef Johannes Teyssen aus Unternehmensverkäufen 15 Milliarden Euro erlösen, die in Schuldentilgung und Wachstum fließen sollen. Ein großer Teil wurde bereits umgesetzt.