Burg/Loburg (sze) l Die beiden Bahnhöfe in Burg und Loburg sind am Montag versteigert worden. "Beide Bahnhöfe wurden nach jeweils längeren Bietungsgefechten mit mehreren Kaufinteressenten zugeschlagen", informierte gestern Matthias Knake, Prokurist und Grundstücksauktionator des Auktionshauses Karhausen. Der Bahnhof in Burg kam letztlich für 57 500 Euro unter den Hammer, das Mindestgebot hatte bei 28 000 Euro gelegen. Hier erhielt ein Bieter im Auktionssaal den Zuschlag, er setzte sich gegen mehrere Telefonbieter durch. Nähere Angaben zu dem Käufer machte das Auktionshaus mit Verweis auf den Datenschutz nicht.

Auch der neue Eigentümer des Loburger Bahnhofes bleibt vorerst unbekannt. Es handele sich um einen gewerblichen Interessenten, der telefonisch mitgeboten hatte. Der Startpreis von 7 500 Euro konnte zuletzt auf 31 500 Euro gesteigert werden.

Von den Ergebnissen zeigte sich gestern auch Matthias Knake überrascht. Angesichts der hohen Zuschlagspreise sei davon auszugehen, dass tatsächlich eine Nachnutzung der Immobilien erfolgt. "Normalerweise gibt man nicht so viel Geld nur zum Spaß aus, um die Gebäude dann nicht zu entwickeln", so der Karhausen-Auktionator gestern. Für das Auktionshaus war der Versteigerungstag sehr erfolgreich, von 50 Bahnhöfen konnten 47 versteigert werden.