Die vorbereitenden Planungen zur Entwicklung eines kulturhistorischen Rundweges zwischen Hohenwarthe und Lostau neigen sich ihrem Ende entgegen.

Lostau l Auf den aktuellen Stand brachte Ratsmitglied Günter Lauenroth den Lostauer Ortschaftsrat auf seiner jüngsten Sitzung vor einigen Tagen.

Die Planungen des beauftragten Büros "Ihr Freiraumplaner" sei nun weitgehend abgeschlossen, berichtete Lauenroth aus der letzten Planungszusammenkunft. Die Reihenfolge der verschiedenen Stationen auf diesem Rundweg würde nun festgelegt sein. Beginnen wolle man mit der Sichtbarmachung des Weges. Dazu sollen an drei Stellen sogenannte Baumtore gestaltet werden. Je vier Bäume sollen ein solches Tor bilden. Da eine Pflanzung im jetzigen Frühjahr ungünstig ist, sollen die Bäume im Herbst in die Erde. Ein Tor soll an der Hohenwarther Kanalbrücke entstehen, eins in der Nähe des Lostauer Reitplatzes und eins aus Richtung Gerwisch kommend. An den Eingangsbereichen soll über den Rundweg und seine Stationen informiert werden.

Eine erste solcher Stationen könnte ein Fahrradparcours bei Lostau sein.

Von immenser Bedeutung zur Entwicklung des Tourismus ist auch die Entwicklung der Infrastruktur. Es ist vorgesehen, am Wegbeginn in Lostau bzw. Hohenwarthe Toilettenanlagen zu errichten, die je nach Größe zwischen 50 000 und 120 000 Euro kosten können, wie Fachbereichsleiter Hartmut Dehne zu berichten wusste.

Für Angler soll an der Alten Elbe ein Steg gebaut werden. Die Kirchen von Lostau und Hohenwarthe werden in das Projekt einbezogen.

Das Gesamtvorhaben ist bereits dem Leader-Management vorgestellt und als förderungswert eingeschätzt worden. Jedoch beginnt die nächste Förderetappe, in die einzelne Teilobjekte Eingang finden könnten, erst im Jahr 2014.