Der traditionelle Burger Autofrühling war in diesem Jahr mit kleineren Regenschauern verbunden. Trotzdem gab\'s am Sonnabend in der belebten Innenstadt viele fröhliche Gesichter.

Burg l Dem kleinen Oskar stören die Regentropfen nicht, denn er will unbedingt zu den Autos. Mit seinen dreieinhalb Jahren ist er schon ein kleiner Fachmann und kennt sich mit den verschiedensten Modellen besser aus als ein Erwachsener. Kein Wunder, dass er in Autozeitschriften ewig blättern kann und die Typen mit großen Augen bestaunt. Wie beispielsweise am Toyota-Stand. Flugs öffnet Kai Heilmann, Burger Niederlassungsleiter vom Autozentrum Opitz, den großen Kofferraum - und Oskar schaut sich innen alles penibel an, während die Großeltern über die Begeisterung ihres Enkels herzhaft lachen. Wer weiß, vielleicht wird der kleine Mann als Großer in der Automobilbranche seinen Weg finden ... Oskar ist am Sonnabend nur einer von hunderten Besuchern, die sich für die neuesten Automodelle und natürlich Unterhaltung interessieren. "Trotz des Wetters ist die Resonanz gut", sagt Kai Heilmann, während sich die nächste Familie schon für einen Allradwagen interessiert.

In diesem Segment ist auch Nissan auf dem Markt vertreten. Mit mehreren Fahrzeugen dieser Marke präsentiert sich das Autohaus Cornelia Müller in der Fußgängerzone. Viele Stammkunden und Interessierte werfen einen Blick in die Pkw und kommen mit den Mitarbeitern ins Gespräch. "Wir sind seit Jahren gern mit dabei", erklärt Dirk Müller. Das sei auch eine Art Kundenpflege.

Einige Meter weiter auf dem Magdalenenplatz stehen nicht die Vierräder im Mittelpunkt, sondern Elektro-Bikes. Die mit Akkus ausgerüsteten Fahrräder finden immer mehr Anhänger. Kunden können heute unter einer großen Vielzahl von Modellen und Preisklassen auswählen, erläutert Yvonne Haase vom gleichnamigen Burger Fachgeschäft. Jürgen und Annegret Kolowek beispielsweise zählen sich selbst zur "etwas reiferen Generation". Das Ehepaar radelt leidenschaftlich gern, "doch ein wenig Unterstützung beim Treten wäre manchmal nicht schlecht. Vor allem, wenn der Wind von vorne bläst", sagt der Rentner. "Wir überlegen deshalb, uns nun doch bald Elektroräder anzuschaffen." Für fachliche Beratung war diesbezüglich jedenfalls gesorgt.

Und auch für Unterhaltung zwischendurch. Reichlich Beifall wurde beispielsweise den kleineren und großen Akteuren der Modenschau mit der Frühjahrs- und Sommerkollektion gezollt, die das Kaufhaus Boulevard auf der Bühne präsentierte. "Da gehört auch ein wenig Mut dazu", sagte eine Besucherin.

Sie freute sich wie viele andere auch, dass richtig Leben die Schartauer Straße war. "Der Autofrühling wird eben immer gut angenommen. Und auch dann, wenn es hin und wieder regnet - wie heute", resümierte Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) am Nachmittag.

Die 13. Veranstaltung kann also kommen.

   

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