Burg (ay). Drei Monate das Auto stehen lassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen – dazu hatte die AOK in diesem Sommer bereits zum fünften Mal aufgerufen. Auch in Burg nahmen vom 1. Juni bis zum 31. August wieder Firmen an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" teil, unter ihnen: die Mitarbeiter des Landratsamtes.

"Schon privat bin ich sehr gerne mit dem Rad unterwegs, warum also nicht auch auf dem Arbeitsweg?", sagt Simone Guth. Ihre Kollegin Marion Zehm findet die Idee auch super und war sofort dabei: "Allein wegen der Baustellen lohnt es sich mit dem Rad zu fahren. Und das tun wir – bei Wind und Wetter!"

Den eifrigen Radlern macht der sportliche Ausgleich zum Schreibtisch-Job aber nicht nur Spaß. "Es fördert auch ihre Gesundheit", betonte AOK-Regionalleiter Henry Saage bei seinem gestrigen Besuch im Landratsamt. Auch, so Saage, seien die Stärkung des Teamgeistes und der Umweltschutz Gründe, lieber zum Drahtesel als zum Autoschlüssel zu greifen. Und: Gesündere Mitarbeiter bedeuteten weniger Fehltage – was wiederum Firma und Krankenkasse Geld spare. Also Profit auf allen Seiten.

Auch der Pressesprecher des Kreises Jerichower Land, Henry Liebe, sieht die Aktion als gewinnbringend auf Seiten der Arbeitgeber- und nehmer und freut sich schon auf weitere Aktionen: "Alles, was die Leute dazu animiert, an die frische Luft zu kommen, findet meine Unterstützung."

Wie viele Angestellte in diesem Jahr überhaupt bei der Aktion mitgemacht haben? Das wertet die AOK noch aus. Doch Saage ist zuversichtlich: "In den letzten Jahren ist die Anzahl gestiegen. 2010 waren es im Landkreis 120. Ich hoffe, das können wir jetzt toppen."