Gerwisch l "Wir haben extra Weihnachtskugeln gebastelt und Spielzeug gespendet", berichteten die Schüler aus der vierten Klasse der Grundschule Gerwisch. Diese boten sie am vergangenen Freitag am Tag der offenen Tür der Grundschule Gerwisch zum Verkauf an - zur Aufbesserung der Klassenkasse. Zusätzlich hatten die Mütter noch Kuchen gebmcken, der lecker durch die Flure duftete.

"Viele Schulen machen ihren Tag der offenen Tür in den warmen Monaten. Wir entscheiden uns aber jedes Jahr wieder für den Dezember, da dann die Erstklässler auch schon eingewöhnt sind", erklärte Kerstin Engelmann, Leiterin der Grundschule. Außerdem würden sie auch auf ein großes Kulturprogramm verzichten, da sie Wert darauf legen, dass Eltern von künftigen Schülern vor allem einen Eindruck vom Unterricht, von Umgang, Ablauf und Lehrmitteln bekämen.

Dabei ist natürlich das interaktive Klassenzimmer zu erwähnen, dass die Schule besitzt. Hört man sich bei den Eltern um, kommen positive Stimmen. "Ich finde es toll, dass es das hier gibt, denn darin liegt die Zukunft", sagte Angela Seidel. Zwei ihrer Kinder besuchen bereits die Grundschule Gerwisch. Auch die Jüngste wird dort eingeschult werden. Damit das Thema interaktives Klassenzimmer nicht stagniert, sprach Kerstin Engelmann das Thema bei Bürgermeister Kay Gericke bei dessen Besuch an. Ein neuer Lehrer-Laptop, mit dem man auf alle Schüler-Rechner zugreifen kann, würde dringend benötigt. Außerdem würde ein zweites Whiteboard (interaktive Tafel) mehr Kindern den Zugang zum modernen Unterricht erleichtern. "Senden Sie ein Angebot und dann schauen wir einmal, ob der Weihnachtsmann da noch was machen kann", meinte Gericke. Das ließ sich die Schulleitern nicht zweimal sagen und hatte schon ein Angebot parat. Außerdem würde man sich seitens der Verwaltung auch um einen neuen, schnelleren Internetanschluss für die Grundschule Gerwisch bemühen, da mit der jetzigen 1000-er Leitung keine Lehrfilme heruntergeladen werden können. "Das sollte schon sein, denn die Kinder müssen lernen, mit Rechnern umzugehen", so Gericke.