Der Burger Weihnachtsmarkt 2011 ist bei den Ihlestädtern und ihren Gästen gut angekommen. Dazu beigetragen haben die Initiativen einiger Burger Geschäftsleute, die ihr Engagement für den nächsten Weihnachtsmarkt noch weiter verstärken wollen.

Burg l "Egal, ob die Leute persönlich mit uns gesprochen haben oder ihre Meinung bei Facebook geschrieben haben, die Resonanz war zu 99 Prozent positiv", so Christian Schmidtchen. Der 38-Jährige findet sogar, dass der Burger Weihnachtsmarkt 2011 der schönste Weihnachtsmarkt der letzten Jahre war. Warum? "Allein das Bühnenprogramm mit der Krause-Band und Second-Hand war schon spitze. Dann hatten wir Anna-Carina Woitschack als Stargast und das große Musikfeuerwerk", erinnert Schmidtchen. Auch hatten die Händler in der Mehrzahl "schöne Hütten" aufgebaut, in denen sie ihre Waren präsentierten. I-Tüpfelchen sei das gewesen, so Schmidtchen weiter, was für die Kinder geboten wurde: Kinderkarussell, Märchenwald, Streichelzoo, Märchenzelt mit Märchenerzählerin...

Wie er mit dem Weihnachtsmarkt zufrieden ist, ist Schmidtchen auch mit sich zufrieden, denn der Burger Geschäftsmann agierte als Mitveranstalter.

Im September waren Schmidtchen und andere Geschäftsleute in die Offensive gegangen, forderten einen Weihnachtsmarkt "von Burgern für Burger", wollten, dass sich die Stadt von dem bisherigen Veranstalter der Weihnachtsmärkte, Eberhard Heieck aus Cottbus, trennt. Christian Schmidtchen und Andreas Scheffler legten der Verwaltung und der Öffentlichkeit ihr Konzept vor, dass dann aber im Wirtschafts- und Vergabeausschuss des Stadtrates keine Gnade fand. Als Begründung wurde die Zeitschiene gefahren.

So bekam erneut der bisherige Veranstalter den durch Sponsoren aufgebrachten städtischen Zuschuss in Höhe von 6000 Euro. Weil aber Veranstalter Heieck den Burger Weihnachtsmarkt "eigentlich gar nicht mehr auf dem Plan" hatte, ergab sich eine Zusammenarbeit zwischen ihm und Schmidtchen, so dass auf diesem Wege doch noch "das Burger Konzept" umgesetzt wurde - mit Erfolg.

Schmidtchen kann sich auch in den Folgejahren die Firma von Eberhard Heieck als Partner eines Burger Vereins, nach dem Vorbild aus Gommern, vorstellen, der dann als Hauptveranstalter des Weihnachtsmarkes und anderer Höhepunkte fungiert. "Wir kümmern uns um die Inhalte, Herr Heieck unterstützt uns logistisch", so Schmidtchens Plan.

Und was kann man im nächsten Jahr in puncto Weihnachtsmarkt noch besser machen? Schmidtchen: "Der Hof der ehemaligen Schwab-Schule könnte noch mehr als bisher Anziehungspunkt werden. Auch den Rolandplatz könnte man wieder mehr einbeziehen." Das Thema Weihnachtsmarkt soll beim ersten Stammtisch der Burger Händler im neuen Jahr erneut auf den Tisch kommen.

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