Das war offenkundig ein Höhepunkt innerhalb der Adventszeit für die Kinder der Burger Lindenschule: Sie erlebten eine Märchenaufführung, in der es Plätzchen und Apfelringe gab und bei der man nicht nur stillsitzen musste, sondern allerlei Aufgaben lösen konnte.

Von Roland Stauf

Burg l Die 13 Ergotherapeuten-Lehrlinge des zweiten Lehrjahres der Burger Wellingschule hatten im Rahmen eines Projektes unter Leitung von Dr. Ines Oehler das Märchen "Frau Holle" zu einem therapeutischen Theaterspiel umgearbeitet. So wurde das Buch neu geschrieben und Kulissen, Kostüme sowie Masken wurden entworfen und hergestellt. Die passende Musik musste herausgesucht werden. Bevor das Stück aufgeführt werden konnte, wurde natürlich fleißig geprobt.

Wer die Chance hatte, während der Aufführung hinter die Kulissen zu schauen, konnte sehen, was für Glücksgefühle die jungen Schauspieler erlebten, als sie spürten, wie das junge Publikum reagierte. Die Schüler waren ganz bei der Sache und halfen, wo sie nur konnten. Die einen stapften zusammen mit der Goldmarie und dem Weihnachtsmann durch den Schnee, andere waren fleißige Brunnenbauer und wieder andere bildeten das Tor, durch das sowohl die Goldmarie als auch die Pechmarie gehen mussten und ihre Belohnung bekamen. Am Ende sorgten sie sogar dafür, dass die Goldmarie das Künstlerpech von der Pechmarie einsammeln konnte, weil sie so viele gute Taten kannten. So waren sie alle glücklich und sangen fröhliche Lieder.