Heute ist Heiligabend, der Weihnachtsmann wird die Geschenke verteilen. Doch wie kommt er eigentlich an die Geschenke? Sechs Kinder trafen den Weihnachtsmann und fragten nach.

Weihnachtsmann: Hallo Kinder! Habt Ihr auch alle einen Wunschzettel abgegeben?

Alle im Chor: Ja, Weihnachtsmann!

Emely: Ich kann sogar schon Mama, Oma und Opa schreiben. Aber den Wunschzettel habe ich gemalt.

Weihnachtsmann: Naja, schreiben lernst Du dann in der Schule.

Noah: Aber da hat man auch Pausen. Und wenn die Schule vorbei ist, holen uns unsere Eltern ab.

Nelly: Oder man fährt mit dem Bus.

Weihnachtsmann: In diesem Jahr musste ich Räder unter den Schlitten bauen. Wisst Ihr, wann der Schnee kommt?

Alle zusammen: Wenn Winter ist!

Weihnachtsmann (schmunzelnd): Und wann ist Winter? Wenn es schneit?

Noah: Genau!

Leonie: Warum weißt Du denn immer alles, Weihnachtsmann?

Weihnachtsmann (lacht): Nicht alles! Aber ich habe viele, viele Freunde, die mir helfen, wenn ich mal etwas nicht weiß.

Elisabeth: Die kleinen Wichtel?

Weihnachtsmann: Manchmal sind es auch die großen Wichtel. Und die Englein. Ab und zu schaue ich auch im Computer nach, wenn das meine Wichtel nicht wissen.

Jan-Luca (schaut ungläubig): Wozu brauchst Du den?

Weihnachtsmann: Ich muss doch genau sortieren, wo kommt welches Paket hin. Das kann sich der kleine Kopf gar nicht merken bei so vielen Kindern auf der Welt.

Emely: Und wo bekommst Du die Geschenke her?

Weihnachtsmann: Ihr Kinder habt doch einen Wunschzettel geschrieben. Der kommt bei mir an und dann muss ich meinen Wichteln Bescheid geben, was besorgt werden soll. Und dann verteile ich die Geschenke.

Nelly: Genau, dann kommst Du zu uns.

Emely: Ich singe Dir dann ein Lied vor: "Das Kätzchen mit dem Plätzchen".

Elisabeth: Ich sage Dir ein Gedicht auf.

Emely: Weißt Du eigentlich, dass ich eine kleine Schwester habe? Sie isst schon Brei.

Nelly: Warum können denn Deine Rentiere fliegen?

Weihnachtsmann: Sie fliegen nur in Notfällen! Zum Beispiel, wenn der Schlitten vorbereitet ist, aber kein Schnee liegt. Oder wenn dann wieder Schnee liegt - aber Räder unter dem Schlitten montiert sind. Daher haben wir - meine Wichtel und ich - beschlossen, dass die Rentiere ab sofort fliegen können. Das geht mit etwas Zauberei, damit ich alle Kinder besuchen kann. Denn wenn wir die normale Straßen nehmen, müssen wir mal links herum, mal rechts herum fahren, bergauf, bergab. Beim Fliegen sind wir "zoom" gleich da!

Nelly: Ich kenne ein Kuscheltier, das sieht aus wie Rudolph.

Weihnachtsmann: Rudolph hat eine rote Nase - genau wie ich. Den Weihnachtsmann gibt es auch zum Kuscheln. Und zum Naschen.

Jan-Luca: Aber nur, wenn er aus Schokolade ist.

Elisabeth: Sag´ mal Weihnachtsmann, hast Du eigentlich eine Weihnachtsfrau?

Weihnachtsmann: Die hätte ich schon ganz gerne. Aber bei so viel Arbeit, habe ich keine Frau. Du meinst so wie Papa und Mama?

Elisabeth: Ja.

Weihnachtsmann: Die habe ich nicht. Aber ich kenne viele Frauen, die mir helfen. Zum Beispiel beim Basteln der Geschenke.

Noah: Die Wichtelfrauen?

Weihnachtsmann: Richtig.

Noah: Packen sie die Geschenke auch ein?

Weihnachtsmann: Ja, sie helfen mir auch beim Packen der Geschenke. Es soll doch eine Überraschung sein, was in dem Geschenk drin ist. Für die Jungs nehmen wir meistens blaues Papier. Und für die Mädchen...

Emely: ...pink!

Jan-Luca: Und dann kommen die Sachen in den Geschenkebeutel.

Nelly: Gibt es auch Wichtelmänner?

Elisabeth: Na klar. Deswegen kennt doch der Weihnachtsmann die Wichtelfrauen.

Weihnachtsmann: Wichtig ist, dass Ihr Euren Wunschzettel auch abgegeben habt. Sonst weiß ich doch gar nicht, wem ich etwas bringen soll.

Nelly: Ich habe meinen Zettel Mutti gegeben.

Weihnachtsmann: Na dann ist er auch da. Aber nicht traurig sein, wenn ich an Heiligabend schon weg bin. Ich muss doch auch zu den anderen Kindern.

Nelly: Ich lege Dir ein Plätzchen hin.

Jan-Luca: Ich auch.

Weihnachtsmann (lacht): Etwas zu Trinken zu den Plätzchen wäre auch nicht schlecht.

Leonie: Weihnachtsmann, ich freue mich schon ganz doll auf Weihnachten.

Weihnachtsmann: Das machen doch hoffentlich alle Kinder - auch die großen.

   

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