Estedt (dly) l Am Sonntagabend ist in Estedt ein Fußgänger von einem Auto erfasst und dabei so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Es war gegen 19.30 Uhr an diesem dritten Advent, als der 53-jährige Estedter die Bundesstraße 71 überquerte - wie die Polizei gestern auf Nachfrage mitteilte, etwa 15 bis 20 Meter entfernt vom Fußgängerüberweg. Als der Mann sich gerade auf der rechten Fahrbahnhälfte befand, wurde er frontal von einem Opel Corsa erfasst. Das Auto, das von einem 24-jährigen Estedter gesteuert wurde, war aus Richtung Salzwedel in Richtung Gardelegen unterwegs. Der junge Mann fuhr nach dem Zusammenstoß weiter in Richtung Gardelegen und entfernte sich damit unerlaubt von der Unfallstelle. Etwa eine halbe Stunde später stellte er sich im Revierkommissariat Gardelegen. Aber auch so hätte die Polizei schnell den Fahrer ermitteln können, denn während des Unfalls war eines der Autokennzeichen abgefallen. Es lag auf der Straße. Wie die Polizei gestern mitteilte, besitzt der 24-Jährige seit Juli vergangenen Jahres keinen Führerschein mehr. Gegen 20.15 Uhr am Sonntag wurde die Fahrtüchtigkeit überprüft, aber keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung gefunden. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt und ein Sachverständiger in die Ermittlungen einbezogen. Die Bundesstraße musste voll gesperrt werden. Feuerwehrleute aus Wiepke, Estedt und Zichtau unterstützten die Polizei und organisierten die Umleitung.