Gardelegen l Um genau 17.10 Uhr heulte die Feuerwehrsirene in Gardelegen auf. Für die alarmierten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ging es aber nicht zu einem Unfall oder einem brennenden Gebäude, sondern zum Gelände der IFA zum Übungseinsatz, den Stadtwehrleiter Wolfgang Hein organisiert hatte. "Wir wollen testen, wie schnell die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften am Einsatzort eintreffen", erklärte der Stadtwehrleiter. Simuliert werden sollte der Fall, dass die Gardeleger Feuerwehr bereits bei einem anderen Einsatz ist und die Feuerwehren der umliegenden Orte ausrücken müssen. Alarmiert wurden deswegen um 17.18 Uhr die Wehren von Hemstedt/Lüffingen, Algenstedt, Schenkenhorst und Kloster Neuendorf vom Gardeleger Einsatzleiter Christian Hein. Die Gardeleger Wehr rückte 17.19 Uhr aus und erreichte das Gelände der IFA kurze Zeit darauf, 17.31 war als erste der Ortswehren die Feuerwehr aus Hemstedt/Lüffingen vor Ort, gefolgt von Schenkenhorst um 17.41 Uhr. Als letzte Wehr erschien die von Kloster Neuendorf um 17.43 Uhr. "Sie hätten ruhig ein bisschen schneller sein können, aber es gab vor Ort wohl einige Probleme, und die Zeit ist immer noch in Ordnung", merkte Wolfgang Hein an. Im Mittelpunkt der Übung auf dem Gelände der IFA stand das Auffinden und Retten von zwei Personen. Bereits 17.32 Uhr hatten die Kameraden der Feuerwehr Gardelegen die erste Person gefunden. Einige Minuten später hatten sie auch die zweite ausfindig gemacht. Ebenfalls vor Ort war der Rettungsdienst und unterstützte die Feuerwehr bei ihrer Übung. "Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die bei der Übung mitgemacht haben, obwohl es kurz vor Weihnachten ist. Sie war wieder sehr gut", betonte Wolfgang Hein zum Abschluss.

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