"Uns war es ein Bedürfnis, Dankeschön zu sagen." Mit diesen Worten erklärte Leiterin Christina Schulenburg den Grund für die gestrige Feier im Hort Abenteuerland.

Kalbe l "Ohne Ihre Hilfe wäre der Hort nicht das, was er heute ist. Für unsere Kinder ist hier ein kleines Paradies geschaffen worden", ist Leiterin Christina Schulenburg überzeugt.

Sie und ihre drei Erzieherkolleginnen haben alle die, die in den vergangenen zwei Jahren an der Verschönerung des Kalbenser Hortes Abenteuerland mitgewirkt haben, zu einer Dankeschönfeier eingeladen. Diese findet nun im Sportraum des Hauses statt. Und nicht nur der erstrahlt in neuem Glanz. Besonders stolz ist das Hortteam auch darauf, dass nebenan im ehemaligen Schulmuseum ein neuer Gruppenraum geschaffen werden konnte. Dies ist mit großer Unterstützung von Eltern und Großeltern passiert. Auch der Eingangsbereich des Hortes ist nun neu gestaltet.

Aus den vorhandenen Möglichkeiten ist zweifelsohne das Allerbeste herausgeholt worden. Doch natürlich können auch ein frischer Anstrich und eine noch so liebevoll hergerichtete Dekoration nicht darüber hinwegtäuschen, dass dringend in die Grundsubstanz des Hortes investiert werden müsste. Die Stadt kennt diese Notwendigkeit und hat sich das Vorhaben auf ihre Agenda gesetzt (wir berichteten).

Dennoch fühlen sich die Hortkinder rundum wohl. Das besingen sie auch in einem Lied, das sie aus Anlass der Dankeschönfeier vortragen. Gemeinsam mit ihren Gästen, die auch von der Musikschule Fröhlich unterhalten werden, stimmen sie zum Schluss ein Weihnachtslied an, das Grundschülerin Alexandra Kämpfer an der Heimorgel begleitet. Walter Hodek, der diese einst gespendet hatte, sitzt ebenso im Publikum wie beispielsweise Petra Leiste, die Verwaltungsdirektorin der Median-Klinik, mit der der Hort einen Patenschaftsvertrag geschlossen hat. Auch Kämmerin Ingrid Bösener und Bürgermeister Karsten Ruth sind erschienen.

Letzterer lässt es sich natürlich nicht nehmen, ein paar Worte an die Anwesenden zu richten und ihr großes Engagement zu loben. Der Hort sei ein Beispiel dafür, dass viele Bürger es inzwischen verinnerlicht hätten, dass die Stadt allein nicht dafür Sorge tragen könne, dass alles hübsch hergerichtet sei. Dank der Eigenleistungen, die in und an den Räumlichkeiten der Einrichtung erbracht worden seien, "ist uns eine Menge an finanziellen Belastungen abgenommen worden", sagt der Bürgermeister.

Die positive Entwicklung des Hortes spiegelt sich auch in den Kinderzahlen wider. Als sie die Leitung des Hortes vor rund zwei Jahren übernommen habe, so Christina Schulenburg, seien dort 65 Mädchen und Jungen betreut worden. Inzwischen seien es 92. "Dass die Zahlen sich so erhöhen würden", freut sich die Leiterin, "das hätten wir nicht gedacht."