Kalbe (cn) l Das erste Spiel hat er gestern zwar verloren, doch davon ließ sich der jüngste Spieler der Kalbenser Schach-Stadtmeisterschaft nicht entmutigen. Schließlich gibt es für Dennis Rummelfanger ja noch viele andere Möglichkeiten, einen Sieg zu erringen.

Mit zwölf Jahren ist der Winkelstedter das einzige Kind in der Runde der zehn Teilnehmer, die der Einladung der VfL-Schachsportsektion gefolgt sind. Diese hat erstmals eine Stadtmeisterschaft, an der ausschließlich Bürger der Einheitsgemeinde Kalbe teilnehmen dürfen, organisiert. Sie erstreckt sich über drei Tage und wurde gestern am frühen Nachmittag gestartet. Entgegen der ursprünglichen Planung, die Veranstaltung im Domizil der VfL-Schachsportsektion, nämlich im Kulturhaus, stattfinden zu lassen, wurden die Bretter im Clubraum der örtlichen Pizzeria ausgelegt. Denn dort gibt es auch eine gastronomische Versorgung.

Der Sieger der Schach-Stadtmeisterschaft soll am kommenden Freitag, 30. Dezember, gekürt werden. Er darf sich dann nicht nur über einen Pokal, sondern auch über einen Geldpreis freuen. Denn das Startgeld, das jeder Teilnehmer zu Beginn zu entrichten hatte, wird komplett wieder ausgeschüttet.

Jürgen Bethge, Vorsitzender der VfL-Schachsportler, freut sich, dass nicht nur Sektionsmitglieder teilnehmen. Auch Dennis Rummelfanger gehört nicht in die Reihen der VfL-Sportler, freut sich aber, dass er einen Teil seiner Weihnachtsferien mit einigen von ihnen und vor allem mit seinem Lieblingsspiel verbringen kann. Der Gymnasiast beherrscht es seit etwa sechs Jahren. Er hatte aus der Zeitung von der Stadtmeisterschaft erfahren und sich spontan zur Teilnahme entschieden.