Seit Jahrzehnten eine schöne Tradition zur Weihnacht: das Singen des Postchores im Johanniterheim Rieseberg und des Männerchores Eintracht im Altmark-Klinikum. Mit weihnachtlichen Weisen haben beide Chöre Heimbewohner und Patienten erfreut.

Gardelegen l "Ich gehe jedes Jahr zum Singen ins Johanniterheim, denn sollte es mich mal treffen, ins Heim zu müssen, dann möchte ich den weihnachtlichen Chorgesang auch erleben." Elsa Heine vom Postchor brachte kurz und knapp auf den Punkt, warum einige Sängerinnen und Sänger jedes Jahr zur Weihnacht ins Johanniterhaus Rieseberg gehen, um die Bewohner aller Stationen mit weihnachtlichen Liedern zu erfreuen. "Sind die Lichter angezündet" oder "1000 Sterne sind ein Dom" gehörten unter anderem zu den Werken, die der Postchor zu Gehör brachte. Unterwegs war auch der Männerchor Eintracht, der seit Jahrzehnten im Gardeleger Altmark-Klinikum weihnachtliche Stimmung in die Krankenzimmer bringt. In diesem Jahr waren es etwa 80 Patienten, die das Weihnachtsfest im Krankenhaus verbringen mussten, informierte der ärztliche Direktor des Hauses, Dr. Michael Schoof. Er begleitete dann auch den Chor bei seinen Auftritten auf den verschiedenen Stationen.

Für den Standort Gardelegen wird es in diesem Jahr einige Veränderungen geben, kündigte Schoof an. So soll beispielsweise die Gynäkologie und die geburtshilfliche Abteilung zusammengefasst werden. Erforderlich seien dafür auch einige Umbauarbeiten. Mit dem Umzug werde Platz geschaffen für eine stationäre Schmerztherapie. Ab Januar wird im Gardeleger Altmark-Klinikum zudem ein Kardiologe aus Stendal seinen Dienst antreten. Damit wird es dann auch im Gardeleger Klinikum möglich sein, etwa Herzschrittmacher einzusetzen. Bisher hätten Patienten aus dem Raum Gardelegen nach Salzwedel, Stendal oder Magdeburg fahren müssen.

Mit diesen Änderungen und Neuerungen könne das Gardeleger Altmark-Klinikum sein Angebot für die Patienten wieder erweitern.

 

Bilder