70 bis 80 Leute waren am Dienstagabend zur Einweisung der Deichwachen in die Aula in Parey gekommen. Noch etliche mehr sind bereit zu helfen. Bisher lief aber noch alles auf "Sparflamme" in Elbe-Parey: Es wurde Vorsorge getroffen für die Zeit, in der viele Hände nötig sein werden.

Elbe-Parey l Dass so viele Leute, zum großen Teil freiwillige Helfer, zu Einweisung der Deichwachen gekommen waren, darüber ist Bürgermeisterin Jutta Mannewitz sehr froh. "Es haben auch alle sehr aufmerksam zugehört!" Flußbereichsleiter Reinhard Kürschner hatte über die Situation informiert und betont, dass viel an den Deichen getan worden sei, dass sie hoch und fest genug seien. Er erklärte, worauf die Deichläufer achten müssen, während Günter Fricke vom Elbe-Pareyer Bauamt technische Fragen klärte, die die Organisation betreffen.

Gestern war neben der Sandsack-Füllstation auf dem Bauhof wie geplant noch eine weitere in Ferchland, Nähe Feuerlöschteich, eingerichtet worden. Etliche freiwillige Helfer waren bereits gekommen. Jutta Mannewitz betonte aber, dass zunächst noch nicht auf Hochtouren gearbeitet werden müsse, denn noch sei nicht absehbar wo und wie viele Sandsäcke gebraucht werden. "Wenn nötig, werden wir sicher auch wieder beim Kieswerk eine Füllstation einrichten", sagte sie. Wer helfen möchte, den bittet sie, möglichst vorher im Gemeindeamt anzurufen, um zu erfahren, wann und wo er gebraucht werde, und eventuell seine Telefonnummer zu hinterlassen.

Am Ortsrand von Ferchland wurde gestern in Erwartung der höheren Wasserstände als 2002 eine größere Maßnahme in Angriff genommen: Um die Wohngrundstücke im hinteren Bereich der Chausseestraße zu schützen, ist um diese herum ein etwa 220 Meter langer Notdeich aus Kies und Folienplanen errichtet worden. Denn das hier etwas höhere Gelände ist nicht von den eigentlichen Deichen geschützt.

Rufnummern im Gemeindeamt Elbe-Parey: (03 93 49) 9 35 00 oder 9 34 33 oder 9 34 53 oder 9 3410

   

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