Genthin (spö) l Spürnasen im Prüfungsstress: Acht Hunde, darunter sechs Teckel, ein Deutsch-Drahthaar und ein Wachtel, traten kürzlich bei der 20-Stunden-Fährten-Prüfung an, die von der Teckelgruppe Genthin-Süd organisiert wurde.

Die trainierten Hundenasen mussten dabei einer 20 Stunden alten, ein Kilometer langen, mit verdünntem Rinderblut gespritzten Fährte quer durch den Wald folgen können. Damit wird der jagdliche Alltag bei der Nachsuche eines weidwunden Tieres simuliert, für den der Vierbeiner fit sein muss.

Etliche Übungsstunden mussten die Vierbeiner allerdings schon "in der Nase" haben, bevor sie unter den Augen von Prüfungsleiter Bernd Eichholz, Richter-Obmann Rudi Beykirch und den Richtern Reinhard Müller und Ingolf Berkling zur Prüfung antreten konnten.

Dabei legten die Prüflinge eine respektable Gesamtleistung hin. Fünfmal wurde ein erster Preis, einmal ein zweiter und einmal ein dritter Preis vergeben. Tagesbester Hund wurde Porky von den Fuchsbergen, der von Wilfried Dickner aus Genthin geführt wird.

Erste Preise gingen zudem an Dennis Thom mit "Napoleon von den Fuchsbergen", Hubert Bruchmüller mit "Pia von den Fuchsbergen", Norbert Burghoff mit "Paula von den Fuchsbergen" und Klaus-Dieter Stoll mit "Peggy von den Fuchsbergen".

Obmann Rudi Beykirch würdigte in der Auswertung die gute Vorbereitung der Prüfung. So war für das Training, das stets sonntags angesetzt war, das aufwändige Spritzen der Fährte am Vortag notwendig. Beykirch ermutigte die Hundeführer, die vom Teckel-Verband angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten für die Hunde in Anspruch zu nehmen.

In ihrer jagdlichen Karriere als Spürnase wird den Jagdhunden bei der nächst höheren Prüfung, der 40-Stunden-Fährte, deutlich mehr abverlangt. Diese Prüfung kann aber wiederum die Genthiner Teckel-gruppe organisieren.