Von Arlette Krickau

Jerichow l Wenn sich Kräuter und Musik vereinen, dann kann man auf das Ergebnis gespannt sein. Zum dritten Mal zeigt das Kloster Jerichow, wie man zeitgleich die musischen und auch die kulinarischen Sinne verwöhnen kann.

Am Sonnabend, 7. September, findet dort nämlich zum dritten Mal das Kräuterkonzert statt. Aber was erwartet den Besucher dort?

"Wir haben ein Drei-Gänge-Menü vorbereitet, das, bei passendem Wetter, im Klostergarten serviert wird. Dort stellen wir eine große Tafel in direkter Reichweite zu unserem Kräutergarten auf, sodass die Gerichte, die auf Kräuteraromen basieren, taufrisch zubereitet werden können", verrät Jan Wißgott, Leiter der Stiftung Kloster Jerichow.

Direkt neben der Tafel wird ein Kochzelt aufgebaut werden, sodass die Besucher auch mitverfolgen können, wie die Kräuter verarbeitet werden. Das Erlebnis von wahren Duftsensationen ist dabei eingeschlossen.

Mit am Tisch werden gleich die Künstler vom Ensemble Trecantus Platz nehmen. Abwechselnd wird es also einen kulinarischen und musischen Genuss geben, denn Künstler und das Essen werden sich abwechseln. Wie es zum alten romanischen Bau des Klosters passt, erwartet die Besucher beim Ensemble Trecantus frühe historische Musik. Gespielt wird auf einer Portativ-Orgel, wobei die Kompositionen des englischen Königs Heinrich VIII. im Mittelpunkt dieses höfischen Renaissance-Programms stehen werden. "Wir freuen uns auf diese für uns neuen Künstler, die uns wieder - zumindest musikalisch - in der Geschichte zurückreisen lassen", kündigt Wißgott an.

Wer die kulinarisch-musische Mischung mag, der sollte sich noch den französischen Abend im Oktober vormerken, der vom Juni nachgeholt wird.