In Ferchland war am Sonntag zeitweise kaum noch ein Durchkommen: Rings um die Landschlachterei war alles zugeparkt, und mehrere Stunden drehte zudem noch Strathaus\' Ponykutsche ihre Runden. Die erste "Ferchländer Stallweihnacht" war ein Riesenerfolg.

Ferchland l "Wir haben mit sehr vielen Leuten gerechnet", zeigte sich Carsten Pietrzak nicht unbedingt überrascht, aber sehr zufrieden. "Denn wir sind auf vielen Wochenmärkten in der Umgebung präsent. Viele Leute wollten gern einmal sehen, wie wir hier arbeiten." Besonders jungen Menschen habe er mal zeigen wollen, wie es hier lang geht, ergänzt Pietrzak. Und das ist ihm auch gelungen. Die Verbindung eines Tages der offenen Tür mit einer Weihnachtsveranstaltung kam an, war "eine runde Sache", wie nicht nur der Chef der Landschlachterei fand. Wie viele Besucher es tatsächlich waren, kann niemand sagen. Mindestens tausend, wahrscheinlich noch weitaus mehr, haben hier teils mehrere Stunden verbracht. Ein Kommen und Gehen war es den ganzen Tag, so dass auch fast ununterbrochen Betriebsführungen stattfinden mussten, weil die Schlange kaum abriss.

Seit 1998 führt Carsten Pietrzak jetzt den Betrieb. 2006 wurde dieser komplett umgebaut und erweitert. Heute haben hier 28 Mitarbeiter in Produktion und Verkauf einen Job.

Die "Ferchländer Stallweihnacht" wolle man zur Tradition werden lassen, kündigt Pietrzak an. Einblick in die Produktion, frische Ware an mehreren Ständen, frisch Zubereitetes einschließlich Schwein am Spieß zum Essen vor Ort, auch Süßes wie frische Waffeln, weihnachtliche Stände wie Holz-Dekos aus dem Erzgebirge, Beschäftigung für Kinder, Kutschfahrten, der Besuch des Weihnachtsmanns - das war eine Mischung die ankam. Das Ambiente auf dem Hof gemütlich hergerichteten tat ein Übriges.

   

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