Den Fortgang des Leader-Förderprogramms in der Region war Gegenstand der jüngsten Vorstandssitzung der Lokalen Aktionsgruppe "Zwischen Elbe und Fiener Bruch" in der vergangenen Woche. Beratungsort war das Touristenzentrum Zabakuck.

Zabakuck l So manch ein Vorstandsmitglied hätte sie sicher zu gern einmal ausprobiert: die neue Matschspielanlage, die mit Hilfe des Leader-Förderprogramms auf dem frisch sanierten Freizeitbereich des Zabakucker Touristenzentrums entstanden ist. Oder die neue Riesenschaukel.

Bärbel Höschel hatte zu Beginn der Vorstandssitzung in der vergangenen Woche die Anwesenden zum Rundgang über das Gelände gebeten und berichtete dabei nicht nur von den abgeschlossen Vorhaben , sondern auch von geplanten Projekten, etwa einem neuen Grillplatz sowie zwei neuer Wanderhütten.

Sie bot damit eine passende Einstimmung auf die folgenden rückblickenden und vorausschauenden Tagesordnungspunkte.

Leadermanagerin Heike Winkelmann berichtete von anstehenden Neuerungen in den laufenden Diskussionen zur neuen Förderphase ab 2014.

Erfreulich wurde in diesem Zusammenhang die Ankündigung von Landkreisvertreter Bernd Girke aufgenommen, wonach mit Zustimmung der beteiligten Kommunen eine Verlängerung des Leadermanagements bis Ende 2014 angestrebt wird. Eine womöglich entstehende Lücke durch die zu diesem Zeitpunkt erst noch erfolgende konzeptionelle Arbeit in den Ämtern und Ministerien solle so vermieden werden.

Aktuell konnten mit Hilfe der Leader-Strategie bereits 25 Projekte im LAG-Gebiet abgeschlossen werden, weitere acht befinden sich in der Umsetzung. Beim Amt für Flurneuordnung, Forsten und Landwirtschaft (ALFF) warten derzeit noch 14 Projekte auf eine Bewilligung. Häufigste Ursache für Verzögerung seien nach Angaben von Martina Denck vom ALFF Altmark unvollständige Antragsunterlagen. Sie bat daher noch einmal eindringlich darum, Aufforderungen zur Nachreichung fehlender Daten umgehend nachzukommen.

Mehr Aktivität hinsichtlich neuer Projektideen wünscht sich auch der Vorsitzende der LAG, Dr. Heinz Paul.

Derzeit stehen für die Jahre 2013 und 2014 noch rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Ideen, die die Themen der LAG "Inwertsetzung des natürlichen und kulturellen Potenzials" sowie "Verbesserung der Lebensqualität in den ländlichen Gebieten durch Aufwertung lokaler Ressourcen" fassbar, sichtbar oder spürbar machen, seien deshalb gefragt. Bereits jetzt ist die Kontaktaufnahme zum Leader-Management für potenzielle Projektträger notwendig.