Die Radwege in der Gemeinde Parey werden rege genutzt. Wenn dann eine Bank fehlt, fällt es vielen auf. Einige Bürger haben jetzt Eigeninitiative gezeigt, um eine gestohlene Bank zu ersetzen.

Parey l Den Radweg zwischen Zerben und Parey zierten lange eine Bank und ein Tisch. "Die Bank ist aber verschwunden, habe ich bei meiner letzten Radtour festgestellt und der Tisch ist demoliert", brachte Elisabeth Scheck bei der jüngsten Gemeinderatssitzung ein. Das sei bedauerlich, denn der Weg sei stark frequentiert, ob da nicht über einen Ersatz nachgedacht werden könnte, regte sie an. Auch eine eigene Idee hatte sie bereits im Kopf: "Wie wäre es vielleicht mit den abgebauten Bänken vom Bootshaus?" Die seien aber in einem so maroden Zustand, dass diese nicht mehr zu benutzen sind, kommentierte die Verwaltung. "Aber eigene Lösungsvorschläge mitzubringen, ist toll", fand Jutta Mannewitz, Bürgermeisterin der Gemeinde Elbe-Parey.

Allerdings sei die fehlende Bank auch schon anderweitig aufgefallen. Und auch hier hätte man sich Gedanken gemacht, weil das Fehlen der Bank, die zur Rast einlud, nicht hingenommen werden sollte.

Gottfried Fritze und Anna-Dorothea Nitsche aus Zerben zeigten in dieser Hinsicht Eigeninitiative, haben sich Gedanken gemacht und waren auf Sponsorensuche.

Ihr Anliegen: Wieder eine Bank aufstellen, die dann aber länger Bestand hat. "Wir wollen eine vandalismussichere Bank entwerfen, die wir dann der Verwaltung vorstellen. Wenn dem Vorschlag zugestimmt wird, werden wir diese dann bestellen", gab Fritze noch auf der Gemeinderatssitzung den Hinweis.

Die Bürgermeisterin lobte dieses private Engagement und fügte noch hinzu, dass für die Pflege der Radwege ebenfalls ein Kompromiss gefunden wurde. Ein Mitarbeiter würde sich nun einen Tag in der Woche um die Radwege der Gemeinde kümmern. Eine deutliche Verbesserung wäre zu sehen.