Niederndodeleben l "Zehnmal waren die Jagdhornbläser bestimmt schon bei uns zu Gast", vermutete Konrad Marquardt von der Niederndodeleber Jagdgenossenschaft. Sie hatte das Konzert, das die Burgstaller am vierten Adventssonntag in der Peter-Paul-Kirche im Niederndodeleber Unterdorf gaben, erneut ermöglicht.

Der Ursprung dieser Konzert-idee geht darauf zurück, dass die Besitzer kleiner Ackerflächen ihren Anteil, den die Jäger als Pacht an die Jagdgenossenschaft bezahlen, nur selten abholen. "So war, nachdem wir die Landschaftsschutzmaßnahmen damals durchgeführt hatten, immer noch Geld in der Kasse. Da haben wir uns entschlossen einen kulturelle Beitrag zu leisten und so auch noch die Kirche zu unterstützen", berichtete Konrad Marquardt.

Die Heide-Jagdhornbläser Burgstall, von denen in der heutigen Besetzung kurioserweise niemand mehr aus Burgstall kommt, erfreuten das Niederndodeleber Publikum mit vielen weihnachtlichen Weisen aus Deutschland und aus anderen Ländern, hatten aber auch andere Jagdmusik mitgebracht. Der Applaus bestätigte, dass dem Publikum das gefiel.

Die Gründung der Jagdhornbläsergruppe geht, wie sie während des Konzertes erzählten, auf das Jahr 1994 zurück. Die ersten Proben fanden im Keller statt, mit den Jahren ist die Gruppe - auch wenn es immer mal Wechsel gab - mit ihren Aufgaben gewachsen.