Kämkerhorst/Mannhausen l Als der Vollmond vom Winterhimmel lachte, kam Erstaunliches zum Vorschein. Trotz des nasskalten Wetter trafen sich im Informationshaus in Kämkerhorst märchenhafte Gestalten. Begrüßt wurden die Kinder von Elfe Sabine Wieter, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit im Naturpark Drömling, die sich plötzlich mit spitzen Ohren schmückte.

Corinna Brachmann, die ihren Bundesfreiwilligendienst im Naturpark absolviert, bastelte mit den Kindern aus Naturmaterialien Engel und andere zauberhafte Utensilien. "Wir wollten eigentlich draußen am Lagerfeuer Stockbrot rösten, aber wegen des Wetters haben wir uns umentschieden. Es gibt Würstchen und Waffeln", erklärte die Elfenchefin.

Waldfee Doreen Pätz aus Rätzlingen eilte herbei, um mit Zauberstaub die Furchtlosen in Feen und Elfen zu verwandeln. Ihre Gesichter wurden durch die Feenkunst moosgrün.

"In Kämkerhorst, nahe der kleinen Kolonie Piplockenburg, soll sich einmal häufig ein lustiger Waldgeist herumgetrieben haben", verriet Ulf Damm, Mitarbeiter der Naturparkverwaltung Drömling, mit leiser Stimme und erzählte Unglaubliches. Mehr als 20 Kinder und deren Eltern lauschten gespannt den mystischen Geschichten. Die Mädchen und Jungen gaben sich furchtlos.

Der sechsjährige Jakob Eggeling hatte seine Freunde mit in den Zauberwald gebracht und feierte gleich noch seinen Geburtstag nach. Ranger Ulf Damm bastelte mit den jungen Gästen große Zauberhüte, die die Gäste vor den bösen Mächten beschützen sollten, während Ranger Frank Wieter schon den Hexentopf für Würstchen, Grünkohl und Kohlwurst anheizte.

Die kleinen Hexen und Elfen hatten keine Angst vor anderen Waldgeistern und wanderten durch den Drömlingswald. Auf der Tour riefen die Kinder einen Waldschrat und eine gute Fee herbei. Ob sich die Wünsche der Kleinen erfüllen, ist noch nicht sicher.

 

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