HoheBörde/Seehausen l Unter dem Punkt "Aufnahmeersuchen von Feuerwehren außerhalb unseres Verbandsgebietes" wurde auf der jüngsten Verbandsversammlung des Feuerwehrverbandes Börde erstmals das Austrittsbegehren der Feuerwehr Hohe Börde aus dem Kreisfeuerwehrverband Ohrekreis öffentlich diskutiert. Gemeindewehrleiter Axel Klitschke nahm dazu in Seehausen (Börde) Stellung. Die Beweggründe für diese Entscheidung lägen darin, dass man in der Hohen Börde mit der Arbeitsweise des Feuerwehrverbandes Ohrekreis derzeit nicht zufrieden sei. Außerdem würden die 650 Mitglieder der 15 Ortsfeuerwehren der Feuerwehr Hohe Börde in ihrer täglichen Arbeit bereits häufiger mit den Wehren im Bereich der Stadt Wanzleben - Börde zusammenarbeiten. "Wir finden, wir sollten auch auf Verbandsebene enger zusammenarbeiten", fügte Axel Klitschke an und bedankte sich, dass er auf der Verbandsversammlung anwesend sein durfte.

Die Meinungen zu dem Ersuchen gingen zum Teil weit aus-einander. Dennoch gab Harald Hinz als stellvertretender Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Börde den guten Rat mit auf den Weg, dass man erst einmal abwarten sollte, bis sich im März 2012 wohl auch der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Ohrekreis erheblich verjüngen wird. Im Südkreis selbst hat man sich, anders als im ehemaligen Ohrekreis, noch nicht zu einer möglichen Fusion beider Verbände positioniert.

Frank Alvermann, der als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes Ohrekreis anwesend war, kannte das Problem bisher nicht und hätte sich seitens der Feuerwehr Hohe Börde eine offene Diskussion im Vorfeld gewünscht.