Althaldensleben l Natürlich mit Mozart begann Rolf-Dieter Arens das Konzert der Sommermusikakademie "Mozart und mehr" im Goethesaal der Alten Fabrik in Althaldensleben. Dieses Konzert ist fester Bestandteil der Akademie, wird jedoch von jeweils anderen Künstlern gestaltet.

Rolf-Dieter Arens, künstlerischer Leiter der Sommermusikakademie und ausgezeichneter Konzertpianist, ist in diesen Konzerten der Mann am Flügel, und das wird er auch bleiben. Ansonsten werde sich die Struktur in den nächsten Jahren etwas ändern, so teilte der Musiker am frühen Sonntagabend den Zuhörern im Goethesaal mit.

Nicht mehr gestandene Musiker werden dieses Konzert bestreiten, sondern junge Künstler, die gewissermaßen am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn stehen. Darin spiegelt sich auch die Orientierung auf den künstlerischen Nachwuchs wider. "Ich werde das einzige Fossil bleiben", erklärte Rolf-Dieter Arens und sorgte damit für Heiterkeit im Publikum.

Einen jungen Künstler hatte Arens bereits als Partner mitgebracht: Albrecht Menzel aus Sachsen. Er ist genau so alt wie die Sommermusikakademie, nämlich 20 Jahre. Menzel erhielt seinen ersten Geigenunterricht mit vier Jahren und gab mit 13 sein Solistendebüt bei den Dresdner Musikfestspielen und konzertierte bereits als Solist in internationalen Orchestern.

Mit Albrecht Menzel spielte Rolf-Dieter Arens die Sonate für Violine und Klavier G-Dur von Mozart. Sowohl dieses Stück als auch das folgende Klavierquartett von Beethoven hätte sehr schöne langsame Teile, schwärmte Arens schon, bevor er sich an den Flügel setzte. Die Zuhörer genossen das Konzert, in dem auch noch Rainer Johannes Kimstedt (Violine), Regine Pfleiderer (Viola) und Michael Hussla (Violoncello) aufs Podium stiegen, das der Hausherr Kurt Hegner alljährlich zur Verfügung stellt.

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