Hohengöhren (ifr) l "Eigentlich war es nur ein Versuch, wenn es nicht geklappt hätte, wäre es auch nicht schlimm gewesen", berichtete Gerhard Friedrich aus Hohengöhren über seine ungewöhnliche Idee. Die war ihm im Vorjahr beim Essen einer Melone gekommen. Etwa 15 Kerne hatte er daraufhin über den Winter aufbewahrt, im Mai wurden sie ausgesät. Das Beet war neu und unvorbehandelt, früher hatte es der Hund als Auslauf genutzt - er war leider verstorben, das Areal am Zaun verwaist.

Jetzt erstreckt sich hier eine grüne Decke aus schmalen Melonenblättern. Dazwischen sieht man etliche der grün-gelb gestreiften Früchte liegen, die eifrigste hat es inzwischen schon auf Fußballgröße gebracht. Die Blüten sehen gelb aus wie bei Gurken, ebenso rankeln die Pflanzen.

"Ich hätte nie gedacht, dass auf dem blanken Sand mal solche Melonen heranwachsen", ist der Hohengöhrener erstaunt. Als er vor der Flut aus dem Dorf evakuiert wurde, waren bereits die ersten grünen Triebe zu sehen gewesen - und ganz ohne Pflege sind diese dann weitergewachsen.

Der Senior ist nun ganz gespannt, ob die reifen Früchte auch wie gewohnt schmecken.