Fischbeck (asr) l Der Trink- und Abwasserzweckverband Havelberg will für das neue Abwasserbeseitigungskonzept eine Lösung für Fischbeck finden. Voraussetzung dafür ist die Erfassung des Zustandes der Kleinkläranlagen und Sammelgruben. Damit hat der Zweckverband den Fischbecker Klaus Wittmüß beauftragt. Er ist ab kommenden Montag unterwegs, um bei den Grundstücksbesitzern Angaben unter anderem zur Bauart oder wohin die geklärten Abwässer geleitet werden (Graben oder Versickerung ins Grundwasser), abzufragen. Geklärt wird auch, ob es bei hohen Grundwasserständen zu Problemen kommt.

Der Trink- und Abwasserzweckverband bittet die Fischbecker Grundstücksbesitzer, die Anlagen zugänglich zu halten. Nur so könne man sich ein objektives Bild vom derzeitigen Zustand machen und dann die richtige Lösung für die Ortschaft finden. Das alte Konzept sah die zentrale Abwasserentsorgung mit dem Bau eines Netzes im Ort und der Verlegung einer Überleitung zum Schönhauser Klärwerk vor. In Erwägung gezogen wird jetzt aber auch, dass die Entsorgung dezentral über Kleinkläranlagen mit biologischer Reinigungsstufe oder abflusslosen Sammelgruben erfolgt. Das Konzept soll bis September fertig sein.