Elbe-Havel-Land (asr) l Nach einer mehrwöchigen Durststrecke beginnen heute wieder neue Maßnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt im Elbe-Havel-Land. Auf diese Helfer wird sehnsüchtig gewartet, geht es doch um die Fortsetzung von Angeboten hauptsächlich für Senioren und Kinder.

Insgesamt zehn Personen treten im sozialen Bereich ihre Arbeit an. "Das sind leider wieder weniger. Aber wir müssen mit dem zufrieden sein, was uns genehmigt wird. Das Jobcenter hat sich schon sehr für unsere strukturschwache Region eingesetzt", erklärt Verbandsbürgermeister Bernd Witt.

Eingesetzt sind die Beschäftigten in den Grundschulen Schönhausen, Wust, Klietz und Schollene, im Klietzer Schullandheim sowie in der Seniorenbetreuung in Schönhausen, Hohengöhren, Fischbeck, Schollene und Wust. Bis 31. Oktober ist diese Maßnahme befristet.

Weitere Arbeitslose können mit einer vorübergehenden Beschäftigung ab 1. April rechnen. Für zwei Bereiche sind Maßnahmen genehmigt worden. Das ist erstens die Museumsarbeit. Zwei Arbeitslose unterstützen das Team im Schönhauser Bismarck-Museum, eine Stelle wird wieder auf dem Klietzer Museumshof besetzt und auch der Wuster Dorfverein ist froh, dass mit einem Ein-Euro-Jobber die Öffnung des Muuuhseums über die Sommermonate gewährleistet wird.

Zweitens gibt es ab April eine Maßnahme für 25 Personen im grünen Bereich. Anders als bisher sind diese Helfer nicht ausschließlich an einen Ort gebunden, sondern können dort eingesetzt werden, wo die Arbeit am dringendsten ist. "Möglich wäre beispielsweise, dass jede Gemeinde entsprechend ihrer Größe zwei, drei Arbeiter zugewiesen bekommt und der Rest eine mobile Gruppe bildet, die dann variabel einsetzbar ist", erklärt Bernd Witt in Absprache mit Dietrich Staats von der Gesellschaft für Arbeitsförderung. Er ist gegenwärtig dabei, die Beschäftigten auszuwählen.