Rund 300000 Euro vom Bund stehen 2013 im Altmarkkreis für den Ausbau von Krippenplätzen zur Verfügung. Der Jugendhilfeausschuss beschloss, welche Einrichtungen gefördert werden.

Salzwedel l Der Bedarf ist groß, die Mittel sind begrenzt. So lässt sich die Antragstellung der Kommunen auf die Bundesmittel zur Krippenförderung zusammenfassen. Rund 300000 Euro hat der Kreis dafür erhalten, um sie an die einzelnen Projektträger zu verteilen. Acht Anträge lagen vor, die Verwaltung erstellte Prioritätenlisten in drei Varianten.

Insgesamt 467674 Euro sind als höchstmögliche Fördersumme beantragt worden. Damit alle förderfähigen Maßnahmen Geld erhalten können, hat der Jugendhilfeausschuss beschlossen, die Zuschüsse jeweils bei 67 Prozent der möglichen Förderung für ein Projekt zu deckeln, informierte gestern Kreis-Schul- und Kulturamtsleiter Ulrich Mußbach. Die erst zur Ausschusssitzung vorgelegte dritte Variante der Bezuschussung fand die Zustimmung der Mitglieder (siehe Info-Kasten).

Um überhaupt Fördergeld zu bekommen, müssen die einzelnen Einrichtungen den Demografiescheck bestehen. Das heißt, der Bestand muss für die nächsten 15 Jahre gesichert sein. Zwei Kindertagesstätten konnten deshalb von vornherein nicht berücksichtig werden. In Badel und Kunrau wird es laut derzeitiger Prognose 2028 keine Kita mehr geben. In Badel werden bei einer Platzkapazität von 40 nur derzeit 25 Kinder betreut. Der Bestand bis 2028 wird als unsicher eingestuft. In Kunrau sind es 22 Kinder bei 43 möglichen Plätzen. Die Anträge der Einheitsgemeinden Klötze und Kalbe für diese Einrichtungen wurden deshalb abgelehnt.

Auch für das Abenteuerland in Köckte ist nicht sicher, ob es 2028 noch besteht. Aber dort gibt es die Option einer Zusammenlegung mit Dannefeld, so die Begründung der Kreisverwaltung.