Die Stadt Klötze war beim landesweiten Wettbewerb "Barrierefrei Kommune" zum vierten Mal hintereinander erfolgreich. Mit ihrem Konzept der kurzen Wege belegte sie einen respektablen vierten Platz.

Klötze l "Glücklich und stolz" war Klötzes Bürgermeister Matthias Mann am späten Dienstagnachmittag. Wenige Stunden zuvor durfte er aus den Händen von Jury-Chef Harald Ruprecht und Bauminister Thomas Webel die Glückwünsche für den vierten Platz beim landesweiten Wettbewerb "Barrierefreie Kommune" entgegennehmen (wir berichteten). Vor allem das Konzept der kurzen Wege mitsamt der Umgestaltung aller Fußgängerüberwege, Bushaltestellen und Parkplätze hatte überzeugt. Zwar reichte dies nicht für das "Treppchen", doch mit der "Anerkennung" für den vierten Platz war Matthias Mann auch sehr zufrieden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil unter den insgesamt elf Teilnehmern einige namhaftere Städte wie Salzwedel, Schönebeck oder Zerbst gänzlich leer ausgingen und diese im Sport als "Blechmedaille" titulierte Platzierung immerhin mit einem Fördermittelanspruch in Höhe von 100000 Euro verbunden ist. Noch dazu hat die Stadt Klötze nun bei vier ihrer fünf Teilnahmen etwas Zählbares zu Stande gebracht - und das in Folge (siehe Infokasten) . "Einmal etwas zu gewinnen ist gut, aber das zu wiederholen ist eine Leistung. Das wurde bei der Feierstunde auch lobend erwähnt", berichtete Matthias Mann. Umso mehr freue er sich über den Erfolg. Schließlich zeige dies, dass die Stadt Klötze auf Dauer etwas zur Barrierefreiheit beitrage. Dies sei von der Jury, in der laut Matthias Mann neben Abgesandten der Magdeburger Fachhochschule auch Vertreter von Behindertenverbänden saßen, besonders gewürdigt worden.

Seinen besonderen Dank möchte er an dieser Stelle Planerin Babett Riel vom Sanierungsträger Saleg aussprechen. "Sie hat einen großen Anteil an dem, was wir erreicht haben."

Noch dazu könne nun optimistisch in die Zukunft geschaut werden. Denn durch den Zuschuss sei die Finanzierung zur barrierefreien Umgestaltung des Schulplatzes gesichert. Dort soll bekanntlich eine parkähnliche Anlage entstehen.

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