Auf ein erfolgreiches Jahr können die Ju-Jutsuka der Region Oebisfelde/Bahrdorf/Vorsfelde zurückblicken. Viele Wettkämpfe wurden bestritten, die Jugendarbeit ausgebaut und neue Trainingsformen angeboten.

Oebisfelde/Bahrdorf l Die Ju-Jutsu Sparte des MTV Vorsfelde/TSV Bahrdorf krönt die beispiellose Kooperation dieser beiden Traditionsvereine, in denen auch viele Oebisfelder erfolgreich Trainieren, mit vielen Höhepunkten zum Saisonende.

Den Anfang machte kürzlich der Spartenleiter Frank Lambrecht selbst. Der erfahrende Trainer und lizensierte Kursleiter besuchte eine Fortbildung in Baden zu den Themen Gewaltprävention und Selbstbehauptung. "Nicht mit mir - starke Kinder schützen sich" ist das Projekt der Deutschen Ju-Jutsu Verbandes und wird über die Deutsche Sportjugend vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Neben dem Vizepräsidenten der Ju-Jutsu Jugend im DJJV, Michael Korn, und der aktuellen Bundestrainerin für Duo U18, Corina Endele, demonstrierte auch Lambrecht neue Rollenspiele, die sich vielfach in der Praxis bewährt haben und zum Beispiel das Thema "Fremden soll man nicht trauen" behandelten. "Da kann ich was mit nach Bayern nehmen", so der Kommentar von Fritz Schweibold, der nicht nur Kursleiterausbilder im DJJV ist, sondern auch Jugend und Präventionsbeamter der Polizeiinspektion Landshut.

Fast 70 Vereinsmitglieder legten ihre Prüfungen zur nächst höheren Gürtelstufe ab, durchweg wurden gute Leistungen gezeigt von der ersten Prüfung zum weißen Gürtel mit gelbem Aufnäher bis zum Grüngurt. Erwähnenswert sind dabei die Zwillinge Tessa und Jule Weber, Jonas Jacobi, Marvin Mühe und Lennart Jacobi, Lisa Kraft und Caja Weber sowie Pia Draffehn und Viviane Lambrecht, David Jäger und Michelle Kutina. Ein Lob auch an die Trainer Jürgen Tietz und Kim Meinert, die ihren Schützlingen das Rüstzeug für erfolgreiche Prüfungen mit auf den Weg gaben.

Es ging weiter mit der Prüfung zur Aufnahme ins Wettkampfkader des Niedersächsischen Ju-Jutsu Verbandes ab der Altersklasse U18. Neben konditionellen und koordinativen Fähigkeiten mussten die Athleten zahlreiche technische Tests über sich ergehen lassen. Anika Kreisbeck-Apert konnte sich für den Kader empfehlen und wurde auf Platz eins in dieser Auswahl gesetzt. Damit schlug Anika als jüngstes Mitglied sogar die älteren Jahrgänge. Für Julia Herbst und Zan Vidmar Zorc, die Duo Spezialisten, reichte es in diesem Jahr noch nicht ganz. Die Saison schloss mit der Teilnahme am diesjährigen Weihnachts-Turnier in Oldenburg, zu dem über 200 Teilnehmer erwartet wurden. Auch dort zeigten die Ju-Jutsuka der Region beste Ergebnisse (wir berichteten).

   

Bilder