Zur traditionellen Kinderweihnachtsfeier hatte der Vorstand des Sportvereins Immekath am Sonnabendnachmittag eingeladen. Eltern und Großeltern kamen mit ihren Sprösslingen zum Feiern.

Immekath l "Wir wollen an diesen Weihnachtsfeiern festhalten, um den Gemeinschaftsgedanken im Verein weiterhin zu pflegen", begründete Vereinsvorsitzender Steffen Lüttgemüller den geselligen Nachmittag im Saal. Für ein abwechslungsreiches Kuchenbuffet hatten die Eltern und Großeltern selbst gesorgt, so dass nach der Begrüßung von Lüttgemüller mit dem Kaffeetrinken begonnen werden konnte.

Nach der Kaffeerunde sangen die Feiernden Weihnachtslieder, so dass trotz des herbstlichen Wetters etwas Festtagsstimmung aufkam. Verstärkt wurde diese durch das alljährliche Weihnachtsmärchen, das in diesem Jahr von den vier sportlichen "Kerzen" aufgeführt wurde. Dazu nahm Märchenerzählerin Sunhild Weber in einem Schaukelstuhl neben dem Weihnachtsbaum Platz. Sie erzählte von den vier Adventskerzen, die sich nicht einig waren, welche als erste angezündet wird. So leuchteten die Kerzen erst zum Fest, und sie waren so Weihnachtskerzen geworden.

In der Zwischenzeit hielt es die Kinder nicht mehr auf den Stühlen. Sie warteten sehnsüchtig auf den Weihnachtsmann. "Der Bärtige hat Angst zu kommen. Ihr müsst ganz laut rufen", forderte Sunhild Weber die Kinder auf.

"Das stimmt ja gar nicht", protestierte der Weihnachtsmann, als er in den Saal eintrat. "Ich habe mich verspätet, weil der Geschenkesack so voll und schwer ist." Schnell war der Bärtige umringt. Die sportlichen Kerzen halfen dem Alten beim Verteilen der Geschenke. Ein großes Päckchen erhielt so Luis Schulze. Etwas kleiner fiel das für Fabian Lotz aus. Geschenke bekamen schließlich alle, und sie freuten sich darüber. Nach dem Auspacken spielten die meisten von ihnen mit den Geschenken.

In diesem Jahr war die Weihnachtsfeier für die Kinder der Mitglieder des Vereins der Abschluss der Saison. Früher fand am Abend dann noch eine Tanzveranstaltung des Sportvereins statt. "In diesem Jahr feierte der SV Immekath sein 90-jähriges Bestehen. Da wurde schon im September tüchtig gefeiert", begründete Sunhild Weber die ausgefallene Abendveranstaltung.

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