Erstmals fand der Weihnachtsmarkt der Gemeinde Jübar am vierten Advent auf dem Heimathof der Familie Jakubik statt. Trotz unbeständigen Wetters kamen zahlreiche Besucher, denen Attraktionen vom Schmied in Aktion bis zur Kunstausstellung geboten wurden.

Jübar l Historisches Handwerk, Leckereien aus Großmutters Waffeleisen, dazu jede Menge Geschenkideen fürs Fest und alles, was sonst noch zu einem echten Weihnachtsmarkt gehört, das konnten die Jübarer und Besucher aus den Nachbargemeinden am Sonntag auf dem Jakubikschen Heimathof erleben. Erstmals hatte die Gemeinde das traditionelle Markttreiben in das historische Ambiente verlegt, das Joachim Jakubik in den vergangenen Jahren nach und nach ausgebaut und für das Ereignis zur Verfügung gestellt hat. Gerade mal zwei Wochen Vorbereitungszeit mussten für die fleißigen Helfer ausreichen, um ein ansprechendes Programm zu organisieren.

Erstes Fazit der Besucher: Der Markt war ein voller Erfolg. Trotz nasskalten Wetters strömten zahlreiche Neugierige auf den Heimathof und sahen sich an den verschiedenen Ständen um. Dort präsentierte beispielsweise der Audorfer Klaus-Dieter Otte seine Holzschnitzarbeiten, die er auch vor Ort anfertigte. Einblicke in ihr Handwerk gaben zudem der Bromer Gerd Blanke, der Glasperlen unter einer Flamme formte und anschließend zu Schmuck wickelte, und Hufschmied Bruno Sill. Der Salzwedeler zeigte in der Schmiede des Heimathofes, wie glühendes Eisen geformt wird.

Wer noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken war, wurde beispielsweise bei Günter Winkelmann fündig. Der Tangelner fertigt in seiner Freizeit Vogelhäuschen, Insektenhotels und Nistkästen aus Holz an.

Auch in der Küche des Heimathofes herrschte reges Treiben. Dort wurden die alten Waffeleisen aus Großmutters Zeit reaktiviert und darin leckere Waffeln gebacken. Ursula Heymann und ihre Mutter Waltraud Eckert versorgten die Besucher mit der süßen Leckerei. Vera Meyer aus Mellin servierte zudem Buchweizen-Pfannkuchen und andere Spe- zialitäten.

Auch der Steinbackofen wurde angeheizt. Daraus gab es zum Mittag Krustenbraten mit Sauerkraut. Zudem durften sich die Besucher über Glühwein, Bratwurst und Steaks vom Grill sowie ein üppiges Kuchenbüfett freuen.

Am Nachmittag erfreuten der Männergesangverein und der Frauenchor aus Jübar unter der Leitung von Ines Förster die Marktbesucher. Während die Erwachsenen Kaffee und Kuchen in dem neu hergerichteten, großen Raum des Heimathofes genossen, zog es die Kinder zum Basteltisch der Kinderkirche. Sogar der Weihnachtsmann ließ sich zu späterer Stunde mit seinem gefüllten Geschenkesack in dem historischen Ambiente blicken.

   

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