Böckwitz/Zicherie (scm) l Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) zählt Zicherie-Böckwitz zu den 33 erstaunlichsten Dörfern Norddeutschlands (wir berichteten).

Zur Begründung hieß es: "Eigentlich ist es ein ganz normales Dorf. Zicherie und Böckwitz. Gerade mal 500 Einwohner zusammen, idyllisch, bäuerlich, nur 30 Kilometer von Wolfsburg. Doch dieses Dorf hat Geschichte geschrieben - als so genanntes Klein-Berlin, durch das Zonengrenze und Mauer gingen. Böckwitz im Osten, Zicherie im Westen. Dazwischen Mauer, Todesstreifen, Selbstschussanlagen, Wachtürme, Minen. So trennte die Grenze sogar Töchter von ihren Müttern. Am 18. November 1989 war es dann so weit. Die Mauer fiel - neun Tage später als in Berlin: Man war wieder ein Dorf."

Das Doppeldorf muss sich starker Konkurrenz erwehren

Im Internet konnte man über die Platzierung abstimmen. Welchen Rang Böckwitz-Zicherie belegt hat, bleibt vorerst noch ein Geheimnis. Auf jeden Fall musste sich das Doppeldorf starker Konkurrenz erwehren. Denn auch die anderen Orte hatten Erstaunliches zu bieten. Beispielhaft seien nur Ahrenshoop - das Künstlerdorf, Büttenwarder - ein Dorf in Serie, Filsum - Heimat von Tamme Hanken, Greetsiel - das idyllische Fischerdorf, Kinderdorf - Erwachsene unerwünscht oder Wacken - das größte Heavy Metal-Festival der Welt genannt.

Der Filmbeitrag ist am morgigen Neujahrstag, 1. Januar, in der Zeit von 14.14 bis 16.15 Uhr im NDR zu sehen.