Auch der jüngste Streich des Eilsleber Wasserturmvereins hat gesessen. Unter jeder Menge Trubel und Heiterkeit geriet das Fest der Generationen am Wahrzeichen der Gemeinde zu einem vollen Erfolg.

Eilsleben l Inmitten einer bunten Sammlung Acrylbilder steht Gunter Czyrnik im ersten Stock des Wasserturms und wirkt rundum glücklich. "Es ist toll, was Sie auf die Beine stellen", lobt der ehemalige Vorsitzende, der die Geschicke der Interessengemeinschaft Wasserturm in die Hände der jüngeren Garde um die Eilsleber Altherrenfußballer nebst ihrer Frauen gelegt hat. Sie haben sich seit dem Vorjahr mit viel Eifer und Elan in das Projekt Wahrzeichenerhalt gestürzt, für weitere Sanierungen und Modernisierungen am Turm gesorgt, Veranstaltungen organisiert sowie den Grillplatz und Wanderweg an der alten Bahnlinie hergerichtet. Jüngstes Ausrufezeichen der engagierten Gruppe ist das Fest der Generationen, für das sich am Wochenende zahlreiche Besucher aller Altersklassen zu Fuß oder mit dem Rad zum Wasserturm aufgemacht hatten.

"Es war ein guter Zeitpunkt, die Verantwortung abzugeben", resümiert Gunter Czyrnik weiter. "Sie haben gerade ein neues Beschäftigungsfeld gesucht. Gut so. Es ist auch was anderes mit so vielen Mitstreitern. Man sieht ja heute, was möglich ist." Die Interessengemeinschaft hatte für das Fest zahlreiche Veranstaltungspartner gewonnen, die Programm und Angebote bereicherten, darunter die beiden Eilsleber Kindertagesstätten, die "Globus"-Schule, die Kirchengemeinden, der Heimat-, der Schützen- und der Feuerwehrförderverein, die DRK-Hundestaffel sowie einige ortsansässige Unternehmen.

Organisatorin Jaqueline Conradi versprühte allen voran eine sonnige Laune, und es dauerte gar nicht lange, bis sich am Wasserturmidyll die ersten Tanzduette munter drehten. Zur andächtigen Eröffnung wurde am Vormittag ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, es folgte eine illustere Mischung aus Theater, Tanz und Musik, gepaart mit Schauvorführungen und Mitmachaktionen. Beeindruckend war dabei nicht zuletzt die Akribie, mit welcher die Interessengemeinschaft die logistischen Hürden am entlegenen Veranstaltungsort gemeistert und selbst an Kleinigkeiten wie stützende Holzbretter für die vielen Fahrradständer am Kiesdamm gedacht hat.

"Unsere Hoffnungen wurden mehr als erfüllt", schreibt der Verein auf seiner Intersetseite und bedankt sich bei den Beteiligten und Gästen gleichermaßen für einen durchweg vergnüglichen Tag. Die Einnahmen aus dem Fest werden zur Hälfte der Hochwasserhilfe gespendet, übermittelte Jaqueline Conradi einen gemeinsam gefassten Vereinsbeschluss.

Der Verein im Internet: www.rundumdenwasserturm.de

   

Bilder