In den Bereichen Gröningen und Großalsleben gibt es einen neuen evangelischen Pfarrer. Christian Plötner ist zudem für den Pfarrbereich Schwanebeck und damit für insgesamt zwölf Kirchengemeinden zuständig.

Gröningen l Kurzfristig möchte Christian Plötner mit und in seinen Kirchengemeinden schöne Gottesdienste feiern. Mittelfristig möchte er in seinem Zuständigkeitsbereich kirchliche Höhepunkte organisieren. Und langfristig möchte er Kirche nicht nur verwalten, sondern dafür sorgen, dass mehr Gläubige als heute den Weg in die Kirchengemeinden und damit in die Kirche finden.

Aber Pfarrer Christian Plötner, der seit dem 1. September für die zwölf Gemeinden der Kirchenbereiche Gröningen und Großalsleben sowie Schwanebeck zuständig ist, hat noch weitere Pläne und weitere Schwerpunkte. Dazu gehört vor allem die Seelsorge, wie er sagt. Aber auch die Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche, also die Ökumene. Und überdies ist für ihn die Integration der evangelischen Kirche in das kommunale Leben sehr wichtig. "Die Kirche gehört ins Dorf", so Christian Plötner.

Der heute 41-Jährige ist in Schlitz bei Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) aufgewachsen. Theologie studiert hat er in Leipzig (Sachsen), sowie in Naumburg und Halle (Sachsen-Anhalt). Und in Sachsen-Anhalt hat Christian Plötner auch seine praktische Ausbildung absolviert, seine erste Pfarrstelle angetreten sowie in der Altenseelsorge gearbeitet. Das eine in der Lutherstadt Wittenberg, das andere in Eckartsberga im Burgenlandkreis.

Dann führte ihn nach der Trennung von seiner ersten Ehefrau, mit der er drei Kinder hat, der Weg auf eine Pfarrstelle nach Wegeleben in den Harzkreis. Um aber näher bei seinen Kindern zu sein, zog er für vier Jahre wieder gen Süden in das thüringische Rastenberg. Jedoch hat Christian Plötner während seiner Zeit in Wegeleben seine heutige Ehe- frau aus Halberstadt kennengelernt und ist nun nach einer vierjährigen Wochenendbeziehung in das Harz-Vorland zurückgekehrt. Geheiratet wurde am 2.Mai und am 1. September hat Christian Plötner die zwei Halbtags-Pfarrstellen Gröningen/Großalsleben sowie Schwanebeck angetreten und sie damit quasi zu einer Ganztagsstelle vereint.

"Nun bin ich dabei, die Kontakte mit den Gemeindekirchenräten aufzunehmen", sagt Christian Plötner. Was aber nicht zuletzt deshalb nicht einfach sei, weil in diesen Wochen die Gemeindekirchenräte neu gewählt werden.

"Ich habe bisher nur sehr engagierte Gemeindekirchenräte kennengelernt", wie Plötner sagt und sich darauf freut, nach diesen Wahlen mit den bestätigten oder auch mit den neuen Gemeindekirchenräten zusammenzuarbeiten.

Wie sich Christian Plötner insgesamt auf seine neue Aufgabe in den zwölf Kirchengemeinden freut, "die für mich eine neue Herausforderung ist", so Plötner.