Die defekten Steintritte am Eingang der Herz-Jesu-Kirche in Großalsleben sollen erneuert werden. Das Vorhaben wird von der Stiftung der Kreissparkasse Börde finanziell unterstützt.

Großalsleben. "Die Gottesdienstbesucher sollen festen Fußes in die Kirche kommen, besonders im Winter", begründete Christel Kinast, Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Börde, die Ent- scheidung für das finanzielle Engagement.

Gemeinsam mit der Kuratoriumsvorsitzenden Waltraud Boenigk übergab sie Pfarrer Christoph Sperling einen Scheck über 2000 Euro.

Im Zuge der Werterhaltungsmaßnahmen auf dem Gelände der katholischen Kirche in Großalsleben wird nun auch der Steintritt der zwischen 1904 und 1906 im neogotischen Backsteinstil errichteten Kirche erneuert werden.

"Damit soll die Kirche an Ansehen gewinnen", meinte Kinast. Die Stiftung übernahm mit dem gespendeten Geld einen Großteil der Finanzierung der Maßnahmen, zu denen auch die Sanierung der Fenster gehört. Damit werde die Kirche als Kulturgut für die Ortschaft und für künftige Generationen erhalten. "Über diese Stufen werdet ihr hoffentlich später mit euren Kindern gehen", sagte Pfarrer Sperling zu einigen anwesenden Kommunionskindern. Nicht nur die zukünftige Generation wird von den Baumaßnahmen profitieren. "Besonders Ältere sind beim Eintritt in die Kirche sturzgefährdet", so Ludwig Rother, Großalsleber Pfarrer im Ruhestand.

Neues Fundament wird gegossen

Im Laufe der Jahre sind die Steintritte durch die Benutzung aber auch durch Witterungseinflüsse stark beansprucht worden. Dadurch wurde das Gestein uneben und brüchig. Nun soll ein komplett neues Fundament gegossen werden und für eine neue Festigkeit der gesamten Stufen sorgen. Das Material der Tritte wird das Gleiche sein.

"Die Arbeiten sollen", so Pfarrer Sperling, "in den kommenden Wochen beginnen." In diesem Arbeitsgang steht auch die Erneuerung der Fenster an. Bis Oktober sollen alle Maßnahmen abgeschlossen sein.

"Wir wollen mit den Arbeiten fertig sein, bevor die Frostphase einsetzt", erläuterte Sperling. Das sollte gelingen, so dass sich die Kirche zur Advents- und Weihnachtszeit ihren Besuchern in neuem Glanz präsentiert.