Mit einer richtigen Weltreise wurden die Gäste der Weihnachtsfeier der Feuerwehr in Ausleben diesmal überrascht. Dabei gab es nicht nur den Weihnachtsmann unter Palmen zu entdecken. Auch Schneewittchen gab sich die Ehre auf dem gelungenen Fest.

Ausleben l Am vergangenen Sonnabend hatte der Förderverein der Gemeindefeuerwehr Ausleben um seinen Vereinsvorsitzenden Peter Walter wieder zur Weihnachtsfeier in das Zentrale Gerätehaus eingeladen.

Bei den Weihnachtsfeiern gibt es in Ausleben immer die eine oder andere Überraschung - und so folgten auch in diesem Jahr wieder viele Kameradinnen und Kameraden sowie Mitglieder des Fördervereins dieser Einladung.

Bei der offiziellen Begrüßung bedankte sich Peter Walter bei allen, die zum Gelingen der diesjährigen Weihnachtsfeier wieder so tatkräftig mit angepackt hatten. Sein besonderer Dank galt dabei den "guten Geistern" in der Küche sowie Christoph Heicke und Bernd Götz, die mit vollem Einsatz den großen Weihnachtsbaum nicht nur gefällt, sondern auch aufgestellt hatten.

Bei dampfendem Kaffee, heißem Kakao und einer großen Auswahl an selbst gebackenen Kuchen und Torten begann der gemütliche Teil des Nachmittags.

Der Feuerwehrnachwuchs hatte mit seinen Betreuerinnen Miriam Friedrich und Cordula Weirich sowie dem Wehrleiter Clemens Köhler für diesen besonderen Nachmittag ein Märchen einstudiert.

"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" hieß es bei einer modernen und - wie zu erfahren war - "wahren" Version des Märchens vom Schneewittchen. Für die Akteure gab es nach der gelungenen Vorstellung den verdienten Applaus des begeisterten Publikums.

Die jüngsten Gäste der Weihnachtsfeier wurden aber doch langsam ungeduldig, hatte doch der Weihnachtsmann seinen Besuch angekündigt. Wo blieb nur der Mann in Rot? "Kinder, ich glaube, wir müssen den Weihnachtsmann mal rufen", schlug Peter Walter vor. Und es dauerte nicht lange, da wurden die lauten "Weihnachtsmann"-Rufe der Kinder erhört.

Plötzlich war es ganz ruhig im Gerätehaus. Für die artigen Kinder hatte der Weihnachtsmann Geschenke mitgebracht. Zunächst rief er die Jüngsten zu sich.

Nach einem Lied oder Gedicht konnten die Kinder mit glänzenden Augen die Geschenke entgegennehmen. Schnell flitzten sie zu den Eltern und gemeinsam wurde ausgepackt. Auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr gingen nicht leer aus. Die Mitglieder freuten sich über ihre Geschenke wie Kissen, T-Shirts und Spiele. Nach der gelungenen Bescherung verabschiedete sich der Weihnachtsmann, versprach aber, am Heiligabend jedes Kind zu besuchen.

Draußen war es inzwischen dunkel geworden und im Gerätehaus hatte die Jugendfeuerwehr noch eine besondere Überraschung parat. Dabei konnten die Besucher in der gespielten Geschichte verfolgen, wie Leon und Sophie am Kamin sitzen und auf den Weihnachtsmann warten. Doch wo war er?

Nur der Schatten des Weihnachtsmanns kam durch das Fenster. Gemeinsam mit dem Schatten machten sich Leon und Sophie auf die Suche nach Santa Claus. Dabei nahmen sie die Gäste mit auf eine Weltreise und zu den unterschiedlichsten Weihnachtsbräuchen. Der Weg führte über Mexiko und Frankreich bis nach Island. Überall schlossen sich Kinder der Suche an. Doch nirgends war der Weihnachtsmann. Ewig konnte er sich ja nicht verstecken und so spürten sie ihn schließlich am Strand unter Palmen beim "chillen" auf. Gemeinsam konnten sie ihn überreden, doch seinen Job wieder aufzunehmen. Einem gelungenen Weihnachtsfest steht also nichts mehr im Wege.

Als der Applaus für diese Darbietung der Jugendfeuerwehr verklungen war, wurde das Buffet für das Abendessen aufgebaut. Schnell verbreitete sich ein verführerischer Duft.

Das warme und kalte Buffet mit Krustenbraten und Sauerkraut, kalten Platten von Wurst- und Käsespezialitäten sowie frischem Obst genügte höchsten Ansprüchen. Alles war vom Küchenteam mit viel Liebe zum Detail appetitlich angerichtet worden. Da ließen sich die Gäste natürlich nicht lange bitten und langten herzhaft zu. "Mhhh, das schmeckt", war immer wieder lobend zu hören. Nach diesem Festschmaus klang die Weihnachtsfeier in gemütlicher Runde aus. "Das war wieder ein ganz besonderes Fest und ein echter Höhepunkt", war von Jung und Alt einmütig zu vernehmen.

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