KleinWanzleben l Auf dem Firmengelände des Klein Wanzleber Bioethanolwerkes "fuel 21 GmbH" ist am Montagnachmittag gegen 16.50 Uhr ein Brand eines Schwefelsäuretankes gemeldet worden. Es wurden die Feuerwehren Klein Wanzleben und Wanzleben alarmiert. Aufgrund der Gefährlichkeit des Stoffes rückten 35 Kameraden mit acht Fahrzeugen sowie ein Rettungswagen und ein Polizeistreifenwagen an.

Nach Ankunft der Feuerwehren wurden nach der Einweisung von Firmenmitarbeitern ein Trupp unter Schutzausrüstung zur Erkundung des Schwefelsäuretankes eingesetzt. Mittels einer speziellen Wärmebildkamera wurden die Tankwand sowie der Tankdeckel abgesucht, glücklicherweise konnten weder Flammen noch erhöhte Temperaturen festgestellt werden. Währenddessen rüsteten sich weitere Kameraden mit Chemikalienschutzanzügen aus, um im Bedarfsfall sofort handeln zu können.

Zudem wurde festgestellt, dass Flammen aus einem Filter auf dem Dach des Tankes zu sehen waren. "Allerdings hatte sich daraus kein Brand entwickelt. Im übrigen ist Schwefelsäure auch nicht brennbar, was die Kameraden über die Technik des ELW 1 während der Erkundung des ersten Trupps ermittelten. Somit konnte vom Klein Wanzleber Einsatzleiter Henning Helmecke Entwarnung gegeben werden", berichtet Abschnittsleiter Kai Pluntke. Die weiteren Arbeiten an der Tankanlage führten dann die Mitarbeiter der Firma Fuel 21 GmbH aus. Der Einsatz war für die Feuerwehren nach gut einer Stunde beendet. Verletzt wurde niemand.

Erst am vergangenen Donnerstag hatte es in der Entladestation des Bioethanolwerkes einen Arbeitsunfall gegeben, bei dem ein Lkw-Fahrer beim Entladen der Schwefelsäure durch einen Schwall verletzt worden war.