Seit Jahren gehört eine besondere Veranstaltung der Gemeinde Sülzetal in die Vorweihnachtszeit: Zum Jahresende ehrt die Kommune verdiente und langjährige Kameraden der Sülzetal-Feuerwehren.

Schwaneberg l Ordnungsamtsleiter und stellvertretender Bürgemeister Rudi Wenzel begrüßte traditionell in Schwaneberg die zu ehrenden Feuerwehrkameraden. Auch Kreisbrandmeister Horst Nitzer, Abschnittsleiter Kai Pluntke, der Chef des Feuerwehrverbandes Ulf Nohr und Gemeindewehrleiter Marco Dahlke sowie die Ortsbürgermeister der Gemeinde ließen sich die Veranstaltung nicht entgehen.

Alle Wehren haben die Einsätze des zu Ende gehenden Jahres gut gemeistert, alle Kameraden sind gesund von Einsätzen zurückgekehrt. Trotz knapper Kassen sei es zum Jahresende noch gelungen, die Fahrzeuge mit Winterreifen auszurüsten, schätzte Rudi Wenzel zu Beginn dieser Traditionsveranstaltung ein. Sein Dankeschön richtete sich an alle Kameraden in den Ortswehren, die einen verantwortungsvollen Dienst leisten. "Und den Nachwuchs bei Laune halten, die Jungen und Mädchen Schritt für Schritt an die moderne Technik heranführen", richtete Rudi Wenzel einen besonderen Dank an die Jugendwarte. Die Gemeinde werde und müsse dafür sorgen, dass die Feuerwehren ihre Aufgaben erfüllen können. Die Risikoanalyse, aufgestellt für die nächsten 25 Jahre, habe die Aufgaben festgeschrieben und deutlich aufgezeigt, wo die Reserven liegen. "Wo wir anpacken müssen", so Wenzel. "Dennoch ist es so, dass wir die ersten Aufgaben aus der Risikoanalyse wegen der Haushaltslage in das Jahr 2013 schieben müssen, 2012 nicht erfüllen können." Kurzfristig konnten in diesem Jahr trotz der schlechten Haushaltslage einige Dinge im Sinne der Feuerwehren noch gelöst werden. Dazu gehört die Ausgabe von 11000 Euro für den Digitalfunk und Winterreifen. "Wir haben große Aufgaben vor uns. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, sollte es funktionieren", so Dahlke. Zu den neuen und schwierigen Aufgaben der Feuerwehren gehört zweifelsohne die Tatsache, dass auch die Wehren den demografischen Wandel meistern müssen", daran erinnerte Horst Nitzer, der auch die Grüße des Landrates übermittelte.

Schließlich wurden verdiente Kameraden für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt (Siehe Infokasten). Zuvor aber wurde die Berufung des stellvertretenden Wehrleiters von Dodendorf nachgeholt. Wolfgang Meyer wird dieses Amt künftig ausfüllen. Besondere Worte des Dankes und der Anerkennung gab es für den scheidenden Wehrleiter von Langenweddingen. Lothar Stieler hat nach 25 Jahren aus persönlichen Gründen sein Amt aufgeben. "Du hast die Wehr geformt, zu dem gemacht, was sie heute ist. Dafür haben wir zu danken", so Rudi Wenzel.

Im Namen des Feuerwehrverbandes ehrte Ulf Nohr die Kameraden Lothar Herrmann, Hartmut Peuser (40 Jahre) Ernst-Wilhelm Jacobs und Helmut Bein (50 Jahre) sowie Marco Dahlke mit einem großen roten Schlips, der auch singen kann.

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