Beim festlichen Adventskonzert der Singgemeinschaft Warsleben ging es am Sonntag in Ausleben besinnlich zu. So wurden Gedichte vorgetragen, gemeinsam ein "Oh Du Fröhliche" angestimmt und Beethovens Mondscheinsonate erklang.

Ausleben l Am Sonntag hatten der Förderverein der Gemeindefeuerwehr Ausleben und die Singgemeinschaft Warsleben zum vierten Advent in das zentrale Gerätehaus eingeladen. Mit dieser gemeinsamen Veranstaltung wurde das vorletzte Türchen vom lebendigen Adventskalender geöffnet.

Dazu verwandelte sich ein Teil des zentralen Gerätehauses der Feuerwehr in einen Konzertsaal, der schnell bis auf den letzten Platz gefüllt war. Zu den Besuchern gehörten auch die Verbandsgemeindebürgermeisterin der Westlichen Börde, Ines Becker, und Auslebens Bürgermeister Dietmar Schmidt.

Unter dem Motto "Hör in den Klang der Stille" eröffnete die Singgemeinschaft Warsleben das Adventskonzert mit dem Lied "Freue dich, Welt, dein König naht", bevor Urte Ohnesorge und Ulrike Nehring die Gäste begrüßten. Sie führten die Zuhörer auf charmante Weise durch das Programm und von Höhepunkt zu Höhepunkt. So erklangen neben den altbekannten Weisen auch Spirituals. Und bei dem Lied "Folgen wir den Hirten" wurde es sogar spanisch. Bei diesen temperamentvollen Rhythmen begleitete Chorleiter Hartmut Sievert seine Sängerinnen auf dem Klavier.

Musikschüler und Warsleber musizieren Hand in Hand

Der Auftritt der Singgemeinschaft Warsleben wurde von jungen Mitwirkenden der Kreismusikschule Oschersleben unterstützt und festlich umrahmt. Die bekannte "Schlittenfahrt" war dann von Vanessa Oberhack und Natalie Tobien mit ihrer Lehrerin Brigitte Uhde auf dem Akkordeon zu hören. Mit dem Spiel auf der Blockflöte erfreuten die Zuhörer Ciara Bach, Nele Rehwald und Jörn Froböse. Sein Bruder Sören überzeugte am Klavier mit Beethovens Mondscheinsonate.

Zur Weihnachtszeit gehören auch Gedichte einfach dazu. Beim Konzert rundeten sie das Programm ab. "Morgen kommt der Weihnachtsmann" trug die sieben Jahre alte Amy Hamann vor und Gilda Pfeiffer wünschte sich "Ein Weihnachtsfest, wie es einmal war".

Nachdem das Lied "In Dulci Jubilo" verklungen war, gab es für alle Anwesenden noch etwas Besinnliches mit auf den Weg. In der Weihnachtsgeschichte "Ansprache einer Kerze" vorgelesen von Heidi Röper, hieß es: "Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr als alle Dunkelheit. Wartet nicht auf andere. Lasst euch anzünden! Brennt, leuchtet und wärmt."

Bei diesem abwechslungsreichen Konzert verging die Zeit wie im Fluge, und Hartmut Sievert gab eine Programmänderung bekannt. Als letztes Lied wollten die Sänger ihren Zuhörern eigentlich "Swinging Christmas" zu Gehör bringen, aber auf Wunsch der Kameraden erklang das "Hallelujah". "Was ist schon ein Konzert, in dem nicht gemeinsam gesungen wird? Bevor wir nach Hause gehen und vielleicht eine Kerze anzünden, lasst uns gemeinsam ¿Oh Du Fröhliche\' singen", so Urte Ohnesorge. Alle Mitwirkenden des Konzertes erhielten den verdienten Applaus des begeisterten Publikums.

Danach waren alle Anwesenden vom Chor zu Kaffee und selbst gebackenen Kuchen eingeladen. Chorleiter Hartmut Sievert bedankte sich beim Förderverein für die gute Zusammenarbeit und bei allen, die zum Gelingen dieses Nachmittages beigetragen hatten. Während des Konzertes waren die Jüngsten der Gemeinde bei der Feuerwehr zum Malen und Basteln eingeladen. So entstanden am Nachmittag viele bunte Bilder und kleine Kekshäuschen. Beim zweiten Teil des lebendigen Adventskalenders waren die Akteure der Kinder- und Jugendfeuerwehr gefordert.

Feuerwehrnachwuchs spielt "wahres Schneewittchen"

Sie führten das wahre "Schneewittchen" auf und gingen bei der Suche nach dem Weihnachtsmann auf Weltreise. Auch sie erhielten für ihre gelungene Vorführung, bei der kein Auge trocken blieb, viel Applaus. Bei Herzhaftem vom Grill und Feuerwehrpunsch ließen die Besucher den vierten Adventssonntag in gemütlicher Runde ausklingen.

Bilder