Oschersleben l Es ist schon mehr als zehn Jahre her, als sich Mitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes zum ersten Mal zwischen Weihnachten und Silvester zu einem Brunch getroffen haben. "Das ist inzwischen ein fester Termin geworden", stellte der Verbandsvorsitzende Ulf Nohr gestern Vormittag im Oschersleber Gartenlokal "Am Karpfenteich" fest, wo das diesjährige Treffen stattfand. "Das ist eine lockere Runde, zu der wir auch Partner einladen", so Nohr weiter.

Technisches Hilfswerk war auch vertreten

Und so saßen gestern nicht nur Vorstandsvertreter und weitere Mitglieder des Feuerwehrverbandes zusammen, um etwas zu essen, zu trinken und sich zu unterhalten. Gekommen war beispielsweise auch eine Abordnung der Ortsgruppe des Technischen Hilfwerks.

Bei all denen hat sich der Verbandschef zunächst für die Arbeit und das "sehr gute" Zusammenwirken bedankt. Nohr erinnerte weiterhin daran, dass 2011 kein leichtes Jahr für die Feuerwehren gewesen sei. Nicht zuletzt seien die neuen Strukturen, die sich mit der Bildung der Verbandsgemeinden ergeben haben, eine Herausforderung für die Wehren gewesen. "Wir können aber am Ende des Jahres feststellen, dass alle 70 Mitgliedswehren unseres Verbandes auch im Jahr 2011 ihre Aufgaben erfüllt haben. Nicht zuletzt wurden alle großen und kleinen Einsätze gemeistert. Dafür möchte ich mich noch einmal bei allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern bedanken", so der Verbandsvorsitzende, der in diesem Zusammenhang auch die Zusammenarbeit mit allen Partnern lobte. Zur Jahresbilanz des Kreisfeuerwehrverbandes würde auch der "gute Kontakt" zu den Gemeinden und dem Landratsamt gehören. "So hat es beispielsweise bereits zwei Gesprächsrunden der beiden Feuerwehrverbände des Landkreises mit dem neuen Landrat Hans Walker gegeben."

Verbandsversammlung findet am 14. April statt

Mit dem Blick nach vorn kündigte Ulf Nohr unter anderem eine große Verbandsversammlung an, die am 14. April stattfinden wird. Und Nohr sprach über die Arbeit mit den Jugendwehren.

Dabei wies er darauf hin, dass in diesem Jahr wieder für den Feuerwehrnachwuchs ein großes Sommerlager in Günthersberge stattfinden wird. Gut 1000 Mädchen und Jungen werden dort in zwei Durchgängen erwartet. "Dieses Sommerlager veranstalten beide Feuerwehrverbände gemeinsam", so Ulf Nohr. Hingegen werden solche Veranstaltungen wie beispielsweise die Feuerwehrwettbewerbe auch in diesem Jahr weiterhin getrennt, sprich in beiden Altkreisen unabhängig voneinander stattfinden.