Osterburg l Seit Jahren ist das Herbstfest in Osterburg fester Termin für Schüler, ehemalige Abiturienten und allerlei Gäste aus der Region. In diesem Jahr stellte der für die Organisation zuständige Abiturjahrgang 2014 alles unter das Motto "Arabian Night - Unser Traum von 1001 Nacht".

Die Osterburger Lindensporthalle sollte sich zum Spielort einer arabischen Nacht entwickeln. Dazu hatten sich nicht nur die Gäste in Schale geschmissen, auch die Halle wurde mit Luftballons, Sternen, Teppichen und Tüchern entsprechend geschmückt. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Bauchtänzerinnen und Scheiche.

Misses- und Misterwahl fehlt bei keinem Herbstball

Auf zwei feste Bestandteile des Programms verzichtete auch der Abijahrgang des kommenden Jahres nicht. Zum einen gehört dazu die Wahl von Misses und Mister Herbstball. Aus den älteren Klassen präsentierte sich jeweils ein Paar und warb mit mehr oder weniger kreativen und kessen Sprüchen um Zuspruch. Fast ausschließlich ging es dabei um das Thema Alkohol - was bei einer echten arabischen Nacht wohl nicht zu erwarten gewesen wäre. Jonas Gagelmann und Maria Flechsig führten gekonnt locker durch das Abend füllende Programm. Zweiter fester Bestandteil eines jeden Herbstfestes in Osterburg ist die Miniplaybackshow. Den Anfang machte die Theatergruppe des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums mit einem Ausflug in die Welt des Bauchtanzes. Anschließend folgten die Tutoren der organisierenden 12. Klassen, die natürlich nicht ohne Lehrauftrag zum Fest gekommen waren. Marion Beutel, Birgit Janusczok und Mandy Schaffer erzählten die Geschichte von 1001 Nacht in Wort, Musik und Tanz. Das Publikum antwortete mit "Mandy, Mandy!"-Sprechchören und zollte den Lehrerinnen Respekt für ihren Auftritt.

Der dritte und siegreiche Act des Abends wartete mit einigen Überraschungen auf. Jungs der 12. Klassen betraten die Bühne als Scheichs in Karawanenformation - diese entpuppten sich dann jedoch zur Hälfte als Balletttänzer. Die andere Hälfte riss sich ebenfalls die Scheich-Kostüme vom Leib, um dann in Borat-Stringtangas zu performen. Das Publikum antwortete begeistert mit Schreien im Hochfrequenzbereich. Nach einer Zugabe durften die knapp bekleideten Jungs die Bühne wieder verlassen.

Organisatoren konnten zufrieden mitfeiern

Später folgten noch Gogo-Tänzer, die der Masse einheizen sollten. Soviel Erotik gab es wohl selten bei einem von Schülern organisierten Fest.

Mit Bier und Currywurst wurde bis in den frühen Morgen gefeiert. DJ "Mono" sowie "KlangAkrobaten" sorgten für eine volle Tanzfläche und hervorragende Stimmung. Vor allem dem Abijahrgang war zu Recht zum Feiern zu Mute. Nicht nur, dass zahlreiche Einnahmen für ihre Abikasse erzielt wurden, auch das Gefühl, so ein großes Fest auf die Beine gestellt zu haben, dürfte Grund zum Feiern gewesen sein.

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