Am Sonntag sind die Wahlberechtigten der Gemeinde Hohenberg-Krusemark aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen.

Hohenberg-Krusemark l Zwei Kandidaten bewerben sich um das Bürgermeisteramt in Hohenberg-Krusemark: Dirk Kautz (45) und Alkje Fontes (33) werden im Falle eines Wahl-Erfolges bemüht sein, das künftige Geschehen zusammen mit dem Gemeinderat in sachlichen Runden zu meistern, wie beide betonten. Ehe der Bürgermeister-Stuhl besetzt wird, hat die Wählerschaft das Wort. Am Sonntag sind insgesamt 1138 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Gegen 19Uhr wird das Ergebnis im Wahllokal in Hohenberg-Krusemark, im Gemeindezentrum, verkündet, informierte gestern Sachgebietsleiterin Ingrid Jankow.

Dirk Kautz machte sich die Entscheidung zur Kandidatur nicht einfach, weiß als derzeit amtierender Bürgermeister und als ehemaliger Stellvertreter, dass mit dieser Tätigkeit ein hoher Zeitfaktor verbunden ist. Deshalb sei es wichtig gewesen, dass die Familie hinter ihm und dieser Entscheidung steht.

Bereits als 30-Jähriger bewarb er sich 1996 um dieses Amt, musste sich damals nur knapp in der Stichwahl Hans-Peter Garlipp beugen. Das machte seinem kommunalpolitischen Engagement jedoch keinen Strich durch die Rechnung, seit 15 Jahren vertritt er die Interessen der Gemeinde als Ratsmitglied. Seit 2009 ist er Mitglied des Verbandsgemeinderates, ist Mitglied im Finanzausschuss.

Alkje Fontes erwarb im Spätsommer das ehemalige Rittergut in Gethlingen. Sie fühlt sich dort mit ihrer Familie sehr wohl, möchte im Gegenzug "auch etwas für die Gemeinde bewirken".

Fontes stellte bei der Ahnenforschung fest, dass unter ihren Vorfahren unter anderem Kaiser Karl IV und die brandenburgischen Kurfürsten zählen, die teilweise schon vor über 800 Jahren in den Städten Tangermünde, Stendal und auch Arneburg wirkten und das Land zur Blüte verhalfen. "Eine Art innere Verpflichtung, diese Tradition im Kleinen weiter zu verfolgen, hat mich unter anderem dazu bewogen, mich für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben".

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