Züchter aus vier Landkreisen beteiligen sich an der fünften Auflage der Altmark-Schau, die am Wochenende in der Goldbecker Sporthalle stattfindet.

Goldbeck l Nachdem am Dienstag die Käfige in der Sporthalle aufgebaut und einen Tag drauf die Tiere eingesetzt wurden, verrichteten gestern die Preisrichter ihren Dienst und bewerteten die zur Ausstellung zählenden 1223 Tiere. Der gastgebende Rassegeflügelzuchtverein Goldbeck und Umgebung übernahm nicht zum ersten Mal die Regie der Altmark-Schau und hofft für Sonnabend und Sonntag auf eine große Besucherschar.

Als "sehr gut" schätzt Ronald Roefe, Vorsitzender des Vereins, die Gesamtzahl der Tiere ein. Zur Nummer eins in der Goldbecker Sporthalle, die an beiden Tagen ab 10 Uhr geöffnet ist, avancieren die Tauben, die mehr als die Hälfte aller Tiere ausmachen. Desweiteren sind Zwerghühner (240), Hühner (160), Groß- und Wassergeflügel (80) zu begutachten. Gestern mussten sich die Tiere von ihrer besten Seite zeigen, bekamen von der Jury Punkte und damit das Gesamturteil. "Wir haben 14 Richter eingeladen. Jeder bewertet rund 90 Tiere", sagte Roefe. Die Noten sind natürlich auf dem an den Käfigen befestigten Hinweis-zetteln vermerkt.

Die Altmark-Schau ist gleichzeitig in die "Mittlere-Uchte-Schau" integriert, die der Goldbecker Verein jährlich und bereits seit 1998 zum 14. Mal in Folge veranstaltet. Mit der Sporthalle können die Mitstreiter von Roefe auf einen "idealen Ort" für ihre Ausstellung, der beste Bedingungen bieten würde, sowohl von der Größe als auch von der Belüftung, zurückgreifen.

Zur guten Tradition entwickelte sich der Besuch der Mädchen und Jungen aus der Goldbecker Kindertagesstätte, die heute als erste Gäste begrüßt werden. In den Vorjahren nahmen rund 700 Neugierige die Schau unter die Lupe. "Eine ähnliche Zahl würden wir gern auch dieses Mal erreichen." Vom zur gleichen Zeit stattfindenden Weihnachtsmarkt möchte man profitieren.

Die Vorbereitungsphase verlief problemlos, obwohl Roefe zugibt, dass der Aufwand für die Züchter des gastgebenden Vereins nicht geringer ist. Denn bereits im Frühsommer wird mit den Planungen begonnen.

Zu den ersten Aufgaben zählen die Erstellung der Meldepapiere und das Hinaussenden der Post an Vereine. Züchter aus den Landkreisen Stendal, Salzwedel, Jerichower Land und der Prignitz bereichern mit ihren Tieren die Ausstellung, die Jung und Alt unterhalten soll. Desweiteren gibt es eine Tombola und eine Mal-Ecke für die jüngeren Besucher. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt sein.

Übrigens stammt ein Drittel der Tiere aus der Zucht der Goldbecker Mitglieder. Dem Verein gehören derzeit 38 Mitglieder an.