Osterburg l Das 57. Treffen der ehemaligen Schüler des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums am Montagabend war gleichzeitig das zehnte im Saal der Stadtverwaltung Osterburg, stellten die Organisatoren fest. Ganz traditionell saß Ekkehard Groskopf am Einlass und begrüßte die Gäste.

Ihm zur Seite standen die Vorsitzende des Freundeskreises des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums, Bärbel Rosahl, und Andreas Schulz. Als älteste Besucherin des Jahrgangstreffens hießen sie Birgit Janusczok willkommen. Seit dem Abschluss 1979 habe sie kein Treffen ausgelassen, wenn sie nicht durch Krankheit verhindert war, verriet die Osterburgerin. Aus ihrem Jahrgang traf sie zwar niemanden an, "aber mich fragen immer meine früheren Schüler, ob ich da bin. Auf das Wiedersehen freue ich mich jedes Mal".

Am stärksten waren die Jahrgänge 2007 und 2011 vertreten. "Von uns waren schon mal mehr da", bemerkte Gunnar Falk aus Goldbeck, "der Kern ist immerhin da." Seit es seine einstigen Klassenkameraden teilweise nach Celle und Jena verschlagen hat, ist das Wiedersehen am 26. Dezember in Osterburg eine feste Konstante. Michael Handtke, der sein Abitur 2000 abschloss, suchte vergeblich nach Mitschülern, entdeckte immerhin bekannte Gesichter in der Menge. "Ich bin ja hier praktisch zu Hause", sagte das Stadtratsmitglied schmunzelnd zu Andreas Schulz, der gleich fragte: "Na, was macht die Politik?" Andreas Klooß aus Walsleben (Jahrgang 2003) hatte sein Klassentreffen überraschenderweise schon am Vortag beim Weihnachtstanz in der Lindensporthalle: "Da waren wir 15 Leute. Heute sind wir nur vier. Die meisten haben gestern schon gesagt, dass sie sich heute erholen müssen."

Für Nina Böttcher, die in Salzgitter Medienmanagement studiert, und Maria Riep, die sich in Berlin Filmdesign widmet, versteht sich das Wiedersehen von selbst. Beide hatten 2008 das Abitur abgelegt und sind seit der Schulzeit befreundet. Als angehende Filmeditorin (Schnitt) hatte Maria Riep mal wieder Gelegenheit fachzusimpeln.

Weihnachten mit Familie und Ehemaligentreffen verbindet übrigens seit 1995 der Informatiker Sven Apel, der seine Wahlheimat in Passau gefunden hat.

Für das leibliche Wohl sorgte die Schülerfirma MAGs.

 

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