Osterburg (igu) l Auch wenn frostige Tage derzeit nicht in Sicht sind, fragen sich besorgte Bürger, ob die Werderwiesen wegen der dort gelegten Entwässerung jemals wieder als Eisfläche dienen können. Als unbedenklich schätzt Osterburgs Bauamtsleiterin Antje Spillner die neugelegte Leitung ein, die kein Problem für Schlittschuhfans darstellen sollte.

Ein Graben existiere in diesem Bereich der Werderwiesen schon seit vielen Jahren. Die darin enthaltene Leitung war jedoch defekt und besaß dementsprechend keine Funktion mehr. Im Zuge des Bauvorhabens in der Werderstraße musste gehandelt werden. Der Graben und die neugelegte Betonleitung über rund 100 Meter übernehmen nun die Aufgabe der Entwässerung. Auswirkungen auf einen möglichen Kufen-Spaß auf den Werderwiesen hätte dies nicht, sagt die Bauamtsleiterin, die sich jedoch noch einmal vor Ort ein genaues Bild verschaffen möchte. Aber auch die Bau-Verantwortlichen würden keine Probleme für eine Eis-Fläche sehen. Probleme bereitet eher der sich zurückhaltende Winter. Gedanken hat sich Biesecafé-Betreiber Jörg Schütze, der derzeit dabei ist, in seinem neuerworbenen Objekt (Anglerheim) die Küche einzurichten, gemacht. Aber selbst wenn es wetterbedingt möglich ist, die Fläche unter Wasser zu setzen, steht das Eis-Vergnügen "in den Sternen", sagt Schütze. Nicht, dass er gegen diese Partys ist. Aber: "Ich benötige Unterstützung." Schütze hofft, dass er Personen ins Boot bekommt, die das Vorhaben gemeinsam realisieren sollten. Mit dem Wirtschafts-Interessen-Ring hätte es erste Gespräche gegeben. "Ich bin jederzeit bereit, etwas zu organisieren. Aber allein trage ich das Risiko nicht." Im Vorjahr konnte er einen Sponsor gewinnen, der eine Wasserpumpe zur Verfügung stellte. Das sollte auch in diesem Jahr möglich sein. Die Pumpe müsste allerdings auf dem Gelände des Biesebades seinen Platz haben. Weiterhin wird eine rund 50 Meter lange Kraftstrom-Leitung benötigt. Aber erst einmal muss es kälter werden.