Beim Blick auf 2011 ziehen Eike Trumpf und Joachim Ackermann ein positives Resümee. Der Schwerpunkt lag im Bereich der Schulen und Kindertagesstätten.

Goldbeck l "Wir sind einen großen Schritt voran gekommen." Verbandsgemeinde-Bürgermeister Eike Trumpf und Joachim Ackermann, Vorsitzender des Verbandsgemeinderates Arneburg-Goldbeck, zogen ein positives Resümee über das abgelaufene Jahr. War 2010 noch das Jahr der Findungsphase für die acht Mitgliedsgemeinden, die sich reformbedingt zu einer Verbandsgemeinde zusammenschlossen, konnten in den vergangenen zwölf Monaten wichtige Beschlüsse gefasst werden, die auch für einen stärkeren Zusammenhalt sorgten. Weshalb Trumpf und Ackermann auch optimistisch nach vorn schauen.

Beide könnten es nachvollziehen, wenn sich Bürgermeister in der Runde des Verbandsgemeinderates für die Interessen ihrer Kommune einsetzen. "Befindlichkeiten gibt es nunmal", schätzt Ackermann (62), der dem Gremium vorsteht, ein. "Man muss jedoch den Spagat schaffen", fügt Trumpf (48) hinzu. Die Mitglieder des Verbandsgemeinderates, die 2011 insgesamt achtmal zusammenkamen, müssten einerseits ihre Gemeinde, aber auch das Gesamtgebilde im Auge haben. Und in diesem Punkt hätte es Fortschritte gegeben, was nicht zuletzt bei den Kindertagesstätten und Grundschulen deutlich wird. In diesem Bereich lag das Hauptaugenmerk. Die Realisierung der Brandschutzauflagen konnte in Angriff genommen werden. Ein Thema, das zwar noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, aber zu großen Teilen umgesetzt wurde. Ebenso bedeutsam ist die Weiterentwicklung des pädagogischen Konzeptes in den sieben zum Bereich gehörenden Grundschulen, betonten Trumpf und Ackermann während der gestrigen Auswertung. Dazu zählt ein noch größeres Angebot. "Wir sind dabei, Computerkabinette an zwei Standorten einzurichten", erzählt der Verbandsgemeinde-Bürgermeister. Beim Blick zurück vergaß es Trumpf natürlich nicht, dass größte Bauvorhaben anzusprechen. Die Goldbecker Kindertagesstätte sei mit dem Neubau eine "super Einrichtung". Rund 460000 Euro flossen in das "Regenbogenland" und erweiterten die Kapazitäten.

Als "eine etwas langwierige Sache" bezeichnete Ackermann die Aufstellung des Flächennutzungsplanes, der erst beschlossen, dann wieder verworfen wurde. "Er ist halt umfangreich." Trotzdem waren sich Ackermann und Trumpf einig, dass der Startschuss für den Plan wichtig war.

Schwerpunkt im neuen Jahr bildet der Bereich der freiwilligen Feuerwehren. In einigen stehen wichtige Qualifizierungen an.