Der Ausbau eines Radweges zwischen Walsleben und Rohrbeck ist seit Dienstag endgültig gesichert. Die Bestätigung der finanziellen Förderung des Projektes übergab Verkehrsminister Thomas Webel (CDU).

Walsleben l Schon seit einigen Jahren steht der Ausbau der Strecke von Walsleben nach Rohrbeck auf der Wunschliste der Einwohner. Die angespannte Finanzsituation der Einheitsgemeinde verhinderte aber, dass die Pläne konkreter wurden. Denn es mangelte am nötigen Geld, um den bei einer Förderung unerlässlichen Eigenanteil zu stemmen. Was die Kommune nicht leisten konnte, übernahm der Landkreis. Dieser unterstützt das Vorhaben und übernimmt den rund 14800 Euro hohen Eigenanteil. Der Löwenanteil der Finanzierung des Radweges, der insgesamt 140000 Euro kosten dürfte und ein Gemeinschaftsprojekt der Einheitsgemeinde mit der Nachbarkommune Iden darstellt, kommt aber aus den Strukturfonds der Europäischen Union. Rund 91000 Euro sollen aus diesem Fördertopf in das Vorhaben fließen. Die entsprechende Zusicherung hat Osterburg seit Dienstag in der Tasche. Denn an diesem Tag übergab Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) den Förderbescheid in Walsleben an Nico Schulz. Damit steht fest, dass der vorhandene rund 1,7 Kilometer lange und auf dem Damm einer ehemaligen Kleinbahnstrecke verlaufende Radweg im kommenden Frühjahr befestigt und ausgebaut werden kann. Während der Übergabe des Förderbescheides, an der neben Webel und Schulz auch der stellvertretende Landrat Carsten Wulfänger (CDU), der Landtagsabgeordnete Hardy Güssau (CDU), Arneburg-Goldbecks Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf und Idens Bürgermeister Norbert Kuhlmann teilnahmen, nutzte Walslebens Ortsbürgermeister Ernst Jesse die Gelegenheit, um auf die große Dringlichkeit eines Radweges zwischen Walsleben und Düsedau hinzuweisen. Dabei wurde Jesse von Nico Schulz unterstützt. Webel machte keine Versprechungen, kündigte aber an, das Thema mit nach Magdeburg zu transportieren.

Der Minister hatte aber auch noch etwas zu übergeben. Und zwar zwei Förderbescheide für die Einheitsgemeinde Osterburg. Mit 440000 Euro aus dem Stadtumbau-Ost-Programm wird die Erhaltung stadtbildprägender Gebäude in Osterburg gefördert, weitere 50000 Euro aus dem Programm "Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen" erhält Osterburg für die Wiederbelebung der Altstadt.